Für kommunale Veranstaltungen gilt nach wie vor 3G

Gardelegen: Getestete dürfen weiterhin rein

Viele Menschen im Saal
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Auch den Kaffeeklatsch können ungeimpfte Personen besuchen.
  • Stefan Schmidt
    VonStefan Schmidt
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Die 3G-Regel gilt uhverändert für kommunale Veranstaltungen in Gardelegen.

Gardelegen – Seit wenigen Tagen haben Organisatoren von Veranstaltungen die Möglichkeit, Ungeimpfte nicht hineinzulassen. Zumindest wäre dies rechtlich möglich. „Wir haben über dieses Thema beraten“, sagt dazu Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher. Das Ergebnis: „Wir werden an der 3G-Regelung festhalten.“ Das erklärte sie im jüngsten städtischen Hauptausschuss.

Das bedeutet: Veranstaltungen, die die Stadt organisiert, können auch künftig von Ungeimpften besucht werden – wenn sie denn einen gültigen negativen Test vorweisen können.

„98 Prozent durchgeimpft“

Eine solche von der Stadt organisierte Veranstaltung ist der „Kaffeeklatsch“ im Gardelegener Schützenhaus. Nach Angaben von Kulturamts-Mitarbeiter Rupert Kaiser „sind da aber 98 Prozent der Besucher durchgeimpft“, nur „etwa eine Handvoll Gäste“ legen tatsächlich einen Test vor. Dies kann also auch weiterhin so gehandhabt werden.

Von der städtischen Regelung betroffen sind alle Veranstaltungen, die von der Stadt selbst organisiert werden, beispielsweise in der Bibliothek oder auch in den Dorfgemeinschaftshäusern. Wer sich dort allerdings einmietet – zum Beispiel die Volkssolidarität oder die jeweilige Jagdgenossenschaft mit ihren Versammlungen –der entscheidet dann selbst, ob Ungeimpfte dabei sein dürfen oder nicht. Weil die Stadt zwar – wie auch regelmäßig im Rathaussaal der Fall – die Räume zur Verfügung stellt. Aber nicht der Ausrichter ist.

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