Großes Interesse am Tag der offenen Tür an der Gardelegener Karl-Marx-Schule

Auch Bio-Skelett „Jonny“ mit dabei

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Bei Englisch-Lehrerin Uta Preuß (hinten r.) konnten die künftigen Schüler schon einmal eine der vier interaktiven Multi-Media-Tafeln ausprobieren. Kenny Brandon König aus Gardelegen machte gern mit.

Gardelegen. In der nächsten Woche müssen die Eltern der derzeitigen Viertklässler gemeinsam mit ihren Kindern entscheiden, welche weiterführende Bildungseinrichtung diese nach den Sommerferien besuchen werden.

Die Gardelegener Ganztagsschule „Karl Marx“ bot am Sonnabend eine Entscheidungshilfe an, wie es Schulleiter Horst-Dieter Radtke formulierte, und lud zum Tag der offenen Tür ein.

Und das Angebot kam sehr gut an. Es mussten sogar noch mehr Stühle in die Aula gebracht, wo Radtke zu Beginn einige Ausführungen zu „seiner“ Bildungseinrichtung machte. Derzeit besuchen 299 Mädchen und Jungen die Schule, die in 15 Klassen mit Stärken zwischen 18 und 23 Schülern von 26 Stamm- und sechs Gastlehrern sowie einem Referendar unterrichtet werden. Dazu kommt noch eine Integrationslehrerin sowie eine Schulsozialarbeiterin. Die Unterrichtserteilung ist derzeit zu 104 Prozent abgedeckt, informierte der Schulleiter. Im neuen, modernen und hellen Schulgebäude gibt es 14 Klassenräume und elf Fachunterrichtsräume. Dazu zählen auch drei Computer- und zwei Multimediaräume. Es gibt eine Schulmediathek. An der „Karl Marx“ können Haupt- und Sekundarschulabschlüsse erworben werden. Zudem ist das Wechseln aufs Gymnasium nach der 5., 6., 7., 8. und 10. Klasse möglich. Die Berufsvorbereitung wird ab der 7. Klasse angeboten. Ganztagsschule bedeutet, dass es auch Angebote nach Unterrichtsschluss wie Hausaufgabenstunde, Betreuung und verschiedene Arbeitsgemeinschaften (AG) gibt. Der Chor „Einklang“, die Theatergruppe „Quasselstrippen“ und die Tanzgruppe stellten sich vor, bevor alle eingeladen waren, das Haus zu erkunden, Mitmachangebote zu nutzen und mit den Lehrern zu sprechen. Vor dem Biologie-Raum wurden sie von einem ganz besonderen Schulbewohner begrüßt. Skelett Jonny teilte mit: „Biologie war mein Lieblingsfach. Ich konnte mich nicht trennen.“

Von Elke Weisbach

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