Tag der offenen Tür in der Gardelegener „Arche Noah“

Architektur und Konzept begeisterte

Deven Buchmann (22 Monate) aus Jeggau (vorn) wird die Arche bald besuchen und war ganz begeistert von den Gruppentieren. Auch Hedda (r.) und Luise Baum aus Magdeburg sahen den Tierchen mit Spaß beim Spielen zu. Fotos: Weisbach
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Deven Buchmann (22 Monate) aus Jeggau (vorn) wird die Arche bald besuchen und war ganz begeistert von den Gruppentieren. Auch Hedda (r.) und Luise Baum aus Magdeburg sahen den Tierchen mit Spaß beim Spielen zu.
  • vonElke Weisbach
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Gardelegen. Eigentlich herrscht am Wochenende Ruhe im Gebäude der integrativen Kindertagesstätte „Arche Noah“ am Gardelegener Holzmarkt. An diesem Sonnabend allerdings war das ganz anders. Es herrschte ein stetiges Kommen und Gehen.

Denn die Erzieher um Kita-Leiterin Petra Müller hatten zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. 

Spaß auf dem Wasserbett im Snoozelraum hatten Carl Schumacher (vorn), der mit Papa Thomas im Haus unterwegs war, und Aaron Richardt, der von seinen Eltern Katja und René schon angemeldet ist.

Und dieser wurde nicht nur von Eltern, die ihre Sprösslinge in der Einrichtung betreuen lassen möchten oder schon betreuen lassen, genutzt. Auch andere Interessierte nahmen die Gelegenheit wahr, sich von der Kita-Leiterin durchs Haus führen und das Bildungskonzept erklären zu lassen. Dabei ging sie unter anderem auch darauf ein, dass die Einrichtung in Trägerschaft der Evangelischen Gemeinde Gardelegen zwar eine christliche Prägung hat. Kirchliche Mitgliedschaft und Glauben aber keine Voraussetzung für die Betreuung eines Kindes in der „Arche Noah“ sei, in der mit heterogenen Gruppen gearbeitet werde. Das heißt: In einer Gruppe sind Kinder von zwei bis sieben Jahren. Zudem gibt es als Besonderheit eine Mittagsgruppe für Kinder, die nach dem Essen nicht mehr schlafen, was mit den Eltern abgesprochen sei. Die Mädchen und Jungen haben dann die Möglichkeit, sich aus drei verschiedenen Angeboten etwas auszusuchen, was sie in dieser Zeit mitmachen möchten.

Anna (4,l.) und Felix (6) Bergmann aus Hemstedt, die die Einrichtung besuchen, spielten mit Greta Rohrdiek (2) aus Hemstedt, die auch bald in die Kindertagesstätte geht.

Alle Räume in dem Fachwerkhaus standen den Besuchern offen – sehr beliebt war beispielsweise der Snozzelraum. Und diese waren vor allem von der sehr schönen Architektur angetan. Ebenso waren sie von den sehr individuell und gemütlich eingerichteten Gruppenräumen begeistert. Was Kollegen aus anderen Einrichtungen positiv auffiel: In den Gruppenräumen gibt es nur wenig Spielzeug und Bücher, sodass es nicht zu einer Reizüberflutung kommt. Und damit die Sachen interessant bleiben, werden sie regelmäßig ausgetauscht. Auch die jeweiligen Gruppentiere begeisterten Groß und Klein. So zum Beispiel Hedda (1½) und Luise (5) Baum aus Magdeburg, die mit ihren Eltern da waren. Denn ihre Mutti Katja Eckhard ist die Architektin der neu gestalteten Bäder, die am Sonnabend erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Kita-Leiterin Petra Müller (2.v.l.) führte die Besucher durch das Haus und erläuterte das Konzept der Einrichtung in Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Gardelegen.

Im Haus gab es an dem Tag auch zwei Cafeterias, die von den Gästen gern genutzt wurden, um bei Kaffee und Kuchen miteinander zu plaudern und sich auszutauschen.

Von Elke Weisbach

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