Totholz wurde entfernt und die Krone gestutzt

Arbeiten an Ipser Friedenseiche haben begonnen 

Arbeiten an Ipser Friedenseiche haben begonnen.
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Nicht nur das Totholz der Ipser Friedenseiche wurde entfernt, sondern auch die Krone musste gekürzt werden.
  • VonLina Wüstenberg
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Die mehr als hundert Jahre alte Eiche am Ortsrand von Ipse ist am Montag, 21. Juni, beschnitten worden. Totholz wurde von einer Fachfirma entfernt und darüber hinaus die Krone gestutzt. Diese Maßnahme dient der Gefahrenabwehr.

Ipse – „Wir sind seit heute früh hier zu Gange“, sagte Christian Lase. Er wurde zusammen mit seinen Mitarbeitern von der Stadt Gardelegen beauftragt, sich um die Ipser Eiche zu kümmern.

Am gestrigen Montag haben die Arbeiten an der Friedenseiche in Ipse begonnen. Bevor die Methode mit Teicheiern ausprobiert werden kann, muss erst einmal der hohe Anteil am Totholz entfernt werden. Anschließend kann mithilfe der Teicheier dafür gesorgt werden, dass die Feuchtigkeit im Baum erhalten bleibt. Die Stadt und der Verein „Ipse excitare“ hatten sich gemeinsam für dieses Vorgehen ausgesprochen (AZ berichtete).

„Das tote Holz muss raus“, erklärte Christian Lase, der mithilfe eines Krans das abgestorbene Holz absägte. So hatte sich am gestrigen Vormittag schon eine Menge Holz auf dem Boden angesammelt. Die Äste und Zweige wurden anschließend von den Mitarbeitern zerkleinert. „Die dickeren Stämme werden wiederverwertet“, so Lase.

Die Arbeiten an der über hundert Jahre alten Eiche waren notwendig geworden, weil das Holz innerhalb der Eiche abgestorben war. „Wenn wir es nicht machen, kann es für diejenigen, die unter dem Baum hindurchgehen, gefährlich werden“, meinte Christian Lase. So kann auch die Verkehrssicherheit wieder hergestellt werden. Zusätzlich zum Entfernen des Totholzes muss auch die Krone des Baumes gekürzt werden, damit dieser wieder entlastet wird.

Ob durch die getroffenen Maßnahmen der Baum erhalten werden kann, konnte er jedoch nicht sagen. Die Arbeiten selbst werden noch etwas andauern. „Wir sind entweder heute Abend oder morgen mit den Arbeiten hier fertig“, schätzte Christian Lase den Arbeitsaufwand an der Friedenseiche gestern ein.

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