Scholl-Straße und Klötzer Weg dienen als Abkürzung

Antrag auf Spielstraße

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Die Geschwister-Scholl-Straße in Breitenfeld wird gerne als Alternativroute statt der holprigen Dorfstraße genutzt. Das soll sich nach den Vorstellungen des Ortschaftsrates ändern.

Breitenfeld. „Dort wird mitunter wie bescheuert gerast. “ Julia Ritzmann, Mitglied des Ortschaftsrates von Breitenfeld, drückte sich deutlich aus.

Sie und die übrigen Mandatsträger diskutierten während der Sitzung am Dienstagabend im Breitenfelder Dorfgemeinschaftshaus über die Anregung eines Anwohners, die Geschwister-Scholl-Straße und den Klötzer Weg zu „entschärfen“.

Auf dem städtischen Internet-Portal „Sag´s uns einfach“ hatte es diesen Vorschlag gegeben. Und der Rat um den stellvertretenden Ortsbürgermeister Michael Linde, der die Zusammenkunft leitete, war sich schnell einig: Geschwister-Scholl-Straße und Klötzer Weg dienen vor allem ortskundigen Autofahrern als Alternativroute. Weil die eigentliche Ortsdurchfahrt, die eine Landestraße ist, innerhalb Breitenfelds Kopfsteinpflaster hat und schlecht zu befahren ist. Das Problem: „Die Geschwister-Scholl-Straße ist voll von Kindern“, so Julia Ritzmann. Dort wohnen Familien, die Angst um die Sicherheit ihres Nachwuchses haben, weil zu schnell gefahren wird.

Deshalb beantragt der Breitenfelder Ortschaftsrat, die Geschwister-Scholl-Straße als Spielstraße einzuordnen. Dort wäre dann nur noch Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Der sich anschließende Klötzer Weg soll eine Tonnagenbegrenzung auf 3,5 Tonnen erhalten. Beide Verbindungen sind kommunale Straßen, so dass die endgültige Entscheidung im Gardelegener Rathaus liegt.

Von Stefan Schmidt

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