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Antrag für Regenwasserrückhaltebecken in Wiepke noch nicht entschieden

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Von: Ina Tschakyrow

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Acker und Wald
Auf einer Fläche links des Ortseingangs von Wiepke aus Gardelegen kommend soll das Regenwasserrückhaltebecken entstehen. © Ina Tschakyrow

In Wiepke soll weiterhin ein Regenwasserrückhaltebecken gegen Überschwemmungen gebaut werden. Aber der Antrag dazu liegt noch beim Altmarkkreis Salzwedel. Wenn dieser bewilligt ist, soll das Vorhaben umgesetzt werden.

Wiepke – Ein starkes Unwetter mit Platzregen gab es am 13. Mai 2017. In Wiepke löste sich aufgrund des vielen Regens von Feldern westlich der Hellberge Erde. In wenigen Minuten stand überall Wasser, der Schlamm musste von der Feuerwehr und Helfern entfernt werden. In der Ortschaft gibt es immer wieder bei starken Regenfällen Überschwemmungen. Deswegen wurde 2018 eine Liste mit Hochwasserschutzmaßnahmen erarbeitet. Als erste Maßnahme sollte ein Regenwasserrückhaltebecken gebaut werden. Dieses sollte links vom Ortseingang Wiepke aus Richtung Gardelegen kommend entstehen. Die Stadt hat das Grundstück bereits gekauft. Planungen begannen, eine Genehmigung beim Altmarkkreis Salzwedel gestellt wurde.

Wie der derzeitige Stand ist, fragte der stellvertretende Ortsbürgermeister Uwe Schlonsak während der Sitzung des Bauausschusses. Bauamtsleiter Ottmar Wiesel informierte, dass es noch immer die Maßnahmenliste für die Beseitigung der Hochwasserproblematik in Wiepke gibt und diese auch noch umgesetzt werden soll. Die wichtigste Maßnahme ist das Regenwasserrückhaltebecken, sagte der Bauamtsleiter. Es wurde ein Antrag für eine wasserrechtliche Genehmigung gestellt, aber der Altmarkkreis Salzwedel habe entschieden, so Ottmar Wiesel weiter, dass das Wasser nicht versickern, sondern gesammelt und in die Milde fließen soll. Deswegen musste ein Bauantrag für ein Regenauffangbecken gestellt werden. „Dieser Antrag liegt beim Kreis“, so Ottmar Wiesel. Es gab dann noch die Auflage für eine Niederschlagsbeseitigung für ganz Wiepke, informierte der Bauamtsleiter weiter. Das bedeutet beispielsweise, dass auch die Entwässerung an der Bundesstraße erfolgen soll. Der Antrag konnte noch nicht vom Altmarkkreis geprüft werden, sagte Ottmar Wiesel, der versicherte, sobald die Genehmigung erteilt, das Vorhaben auch umgesetzt wird.

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