Sedimentation Thema im Bauausschuss

Anlage wird wie geplant auch gebaut

Im Zuge des Straßenausbaus in Klein Engersen wird auch der Regenentwässerungskanal gebaut. Dazu kommt nun die geplante Sedimentationsanlage, die die Ablagerung von Schmutz verhindert. Foto: Lehmann

Klein Engersen / Kalbe. Keine Veränderungen gibt es beim Bau der Regenwasserleitung in Klein Engersen. Die Sedimentationsanlage wird, wie im November 2013 bereits vom Ausschuss geplant und zugestimmt, gebaut.

Das ist das Ergebnis der kurzfristig einberufenen städtischen Bauausschusssitzung am Dienstag im Kalbenser Rathaus.

Der Unterhaltungsverband Milde-Biese hatte nach anderen Lösungen für die Sedimentationsanlage gesucht, informierte Bauausschussvorsitzender Ulf Kamith. Doch eine Alternative gibt es nicht. Zumal die Milde in diesem Bereich zu den Gewässern zweiter Ordnung zählt und damit auch dem Wassergesetz des Landes Sachsen-Anhalt unterliegt, erläuterte der Ausschussvorsitzende. Außerdem darf Regenwasser nicht direkt in Gewässer zweiter Ordnung eingeleitet werden, hieß es weiter aus dem Ausschuss. Die Sedimentationsanlage verhindert unter anderem das direkte Einleiten von Straßendreck in den jeweiligen Regenwasserkanal und der Milde.

Im Zuge der Erneuerung und des Ausbaus der Klein Engersener Ortsdurchfahrt wird seit Anfang Mai der neue Regenwasserkanal verlegt. Zudem erhält die marode Landesstraße eine neue Bitumenschicht. Die Arbeiten sollen bis zum Herbst abgeschlossen sein.

Von Henning Lehmann

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