Wasserverband baut im Kiefernweg / Umleitung zu JFZ-Gelände

Ampel-Regelung sorgt in Gardelegen für Irritation

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So ist es richtig: Das Rot an der Ampel gilt nur für die Rechtsabbieger. Wer geradeaus weiterfährt, der soll die provisorische Spur links daneben nutzen.

Gardelegen – Seit Montag baut der Gardelegener Wasserverband im Kiefernweg. Im Osten von Gardelegen werden die Trinkwasserleitungen erneuert. Die bereits im vergangenen Dezember von der Verbandsversammlung beschlossene Investition wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Aus diesem Grund ist der Kiefernweg – das ist die bisher einzige Zufahrt zum Gelände des Gardelegener Jugendförderungszentrums (JFZ) und zum größten Veranstaltungsort der Stadt, dem LIW-Saal – voll gesperrt.

Doch JFZ und LIW-Saal sind auch in den kommenden Wochen zu erreichen. Und zwar über den parallel verlaufenden Fichtenweg, der wegen seiner engen Fahrbahn sonst nur als Einbahnstraße genutzt wird. Seit Montag früh kann der Fichtenweg beidseitig genutzt werden. Dafür ist aber eine Ampelregelung nötig, die allerdings bei vielen Autofahrern für Verwirrung sorgt.

Denn die Ampel steht auf der Stendaler Chaussee, der viel befahrenen Ausfallstraße in Richtung Kloster Neuendorf. Sie gilt zwar nur für die Rechtsabbieger in Richtung JFZ-Gelände. Aber viele Autofahrer glauben, dass die Ampel generell für die Stendaler Chaussee stadtauswärts gilt – und halten bei Rot an. Provisorisch aufgemalt ist zwar eine Rechtsabbiegespur und links daneben die geradeaus verlaufende Fahrbahn.

Aber dies irritiert viele Autofahrer. Nach Informationen der Altmark-Zeitung soll nun ein zusätzlicher Geradeaus-Pfeil auf der Fahrbahn angebracht werden, um das Wirrwarr zu entzerren.

VON STEFAN SCHMIDT

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