Es liegt an der Steuerkarte

Ampel an der alten Postkreuzung in Gardelegen ist immer noch außer Betrieb

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Die Ampelanlage an der Postkreuzung in Gardelegen ist seit mehr als drei Monaten defekt. Wann sie repariert werden kann, steht noch nicht fest.

Gardelegen. Sie geht immer noch nicht. Die Ampel an der ehemaligen Postkreuzung in Gardelegen (Bahnhofstraße, Ernst-Thälmann-Straße, Schillerstraße, Goethestraße) ist seit dem 15. August defekt.

Damals musste sogar die Gardelegener Feuerwehr anrücken und hüllte die Lichtzeichen in Säcke, um das permanente Blinken zu unterbinden. Seitdem gibt es kein Rot und Grün mehr an der Kreuzung, sondern nur noch ein blinkendes Gelb.

Wann die Ampelanlage wieder funktionieren wird, steht noch nicht fest. Denn kaputtgegangen ist eine veraltete Steuerkarte, mit der die unterschiedlichen Lichtphasen eingestellt werden. „Dafür gibt es kein Ersatzteil mehr“, sagt Birgit Eurich, die Pressesprecherin des Altmarkkreises Salzwedel – der Kreis ist für die Ampel zuständig. Ein gänzlich neues Modul muss deshalb angeschafft werden. Derzeit, so Eurich, werden Angebote gesichtet. Dazu bedarf es außerdem der Abstimmung mit dem Landesbetrieb Bau in Stendal. Inklusive der Lieferzeit sei deshalb noch nicht absehbar, wann das Teil angebaut werden kann und wann die Ampel somit wieder in Betrieb geht. Nur soviel: „Es soll natürlich so schnell wie möglich passieren.“ Im Laufe der vergangenen Wochen haben sich viele Autofahrer an die defekte Ampelanlage gewöhnt. Längere Wartezeiten gibt es höchstens für Linksabbieger aus Schillerstraße beziehungsweise Goethestraße.

Von Stefan Schmidt

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