Broschüre über Gardelegens Stadtgebiet erschienen / Geringe Mitarbeit der Ortsbürgermeister

Alle Ortsteile, alphabetisch

Alle Ortsteile der Stadt Gardelegen sind in der neuen Broschüre, die es ab sofort in der Gardelegener Tourist-Information im Salzwedeler Tor gibt, im Detail aufgelistet.
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Alle Ortsteile der Stadt Gardelegen sind in der neuen Broschüre, die es ab sofort in der Gardelegener Tourist-Information im Salzwedeler Tor gibt, im Detail aufgelistet.

Gardelegen. Es gibt 49 Ortsteile. Und das verteilt auf eine Fläche von 632 Quadratkilometern. Die Stadt Gardelegen ist weit mehr als nur die Kernstadt mit ihren rund 10 000 Einwohnern.

Diesem Umstand wird in einer neuen Broschüre, die es ab sofort in der Gardelegener Tourist-Information im Salzwedeler Tor gibt, Rechnung getragen. Info-Mitarbeiterin Gabriele Jülichs hat das 34 Seiten dicke Heft erarbeitet, das es kostenlos gibt und in einer Auflage von 3000 gedruckt worden ist.

Wichtigste Botschaft dieses Heftes, das dreieinhalb Jahre nach der Gebietreform erscheint: Die Ortsteile werden alphabetisch vorgestellt, von Ackendorf bis Zichtau. Dabei geht es um die Lage, die Historie, die wichtigsten Gebäude sowie Tipps für Besucher. Eigenen Angaben zufolge hat Gabriele Jülichs alle Ortsbürgermeister angeschrieben – nur wenige haben jedoch geantwortet. „Das fand ich etwas bedauerlich“, erklärt die Mitarbeiterin der Tourist-Information. Trotzdem ist zu jedem Ortsteil ein Text entstanden, teilweise unterlegt mit Sagen und Anekdoten. Da wäre zum Beispiel das „Köckter Lied“ („Wo sich an der ururalten Eiche jedes Liebespärchen küsst“) oder auch der Fasslomspruch aus Jeggau („Hüt und morgen is Fassloam“), wo es sogar einen eigenen Fasslomverein gibt. Ein kleiner Behördenwegweiser sowie ein Überblick über die Gardelegener Stadtgeschichte – 1566 raffte eine Pestepidemie rund zwei Drittel der Einwohner dahin, darunter alle Ratsmitglieder und Geistlichen – runden die Broschüre ab. Sie liegt ab sofort in der Gardelegener Tourist-Information während der Öffnungszeiten aus.

Von Stefan Schmidt

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