Zehntklässler führten Musikprojekte auf

Von Alice bis Rihanna

Das machte einem Musical alle Ehre: Bei „Alice im Wunderland“ wurde nicht nur gesungen und gespielt, sondern auch ganz viel getanzt.

Gardelegen. Die Aula des Gardelegener Gymnasiums wurde gestern zur Musicalbühne.

Denn die beiden Musikkurse der Zehntklässler präsentierten vor ihren Mitschülern – und natürlich den Augen und Ohren der beiden Musiklehrerinnen Andrea Jürges und Jaqueline Wißwedel – ihre beiden sehr unterschiedlichen, aber in ihrer Art tollen Musikprojekte, für die sie von der Planung, über Requisiten bis zur Aufführung eigenverantwortlich waren.

Beim Schlusslied – „Happy“ von Pharrell Williams – kamen alle Kursteilnehmer noch einmal gemeinsam auf die Bühne.

Der Kurs von Andrea Jürges erzählte von „Alice im Wunderland“, wo Alice (Lea Weisbach) sich bei einem Flug hinträumt. Das verbindene Element ist „I Have a Dream“ von Abba, gesungen von Annegret Beckmann. Im Wunderland begegnet sie dem Hutmacher (Paul Scholz), der Grinsekatze (Linda Rubovci, dem weißen Kaninchen (Lena Leuschner), Dideldum & Diedeldei (Torben Körtje und Maurice Prestel) und der weißen Königin (Lea Bierstedt), die ihr wohlgesonnen ist. Das kann man von der roten Königin (Jessica Kraska) und ihrem Gefolge – unter anderem Darth Vader (Benjamin Wölkert) – nicht behaupten. Sie nimmt Alice gefangen und will sie enthaupten. In einem kämpferischen und tänzerischen Showdown wird sie gerettet. Als tolle Solis erklangen unter anderem „Riptide“ von Linda Rubovci und Lena Leuschner, „Rather Be“ von Tabea Kreitz und Lea Weisbach, „I See Fire“ von Laura Braune, Johanna Hertel und Julius Erl sowie „Freedom“ von Lea Bierstedt, Jessica Kraska und Lea Weisbach. Ein toller Spaß waren auch die von Pilzen singenden und mit Pilzen um sich werfenden Köche Gunnar Bude und Patrick Block.

Der Kurs von Jaqueline Wißwedel dagegen nahm ihre Mitschüler auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Eine Schulklasse mit Lehrer Laurenz Gey lässt mittels Zeitmaschine Elvis Presley (Martin Schulze), Bob Marley (Michelle Jordan und Tim Linardt) sowie Falco (Maximilian Bethge) auferstehen. Sie präsentierten Black Sabbath (Moritz Tauer), Rammstein (Christian Brendtner und Jan-Marvin Heine) und Rihanna (Paula Dreher, Charlotte Schwertner und Van Anh Nguyen, die alle super sangen. Ein Spaß für alle war Helge Schneider mit „Fitze, fitze, fatze“ und das Schlusslied mit Pharrell Williams, „Happy“.

Von Elke Weisbach

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