Letzlinger beschwerten sich

Ärger mit Hundekot

Letzlingen – Bei dem Behördenmelder „Sag‘s uns einfach“, der auf der Stadt-Homepage zu finden ist, gingen in der vergangenen Zeit immer wieder Meldungen von Einwohnern ein, die sich über Hundekot auf Letzlingens Straßen beschweren, informierte Ortsbürgermeisterin Regina Lessing.

Auf gepflasterten Gehwegen würden „die Häufchen liegen“. Das Problem sei dabei, dass „der Täter auf frischer Tat ertappt werden muss“, so Regina Lessing. .

Hundekot auf Fuß- und Radwegen gebe es momentan im Bereich Schulweg und Colbitzer Straße, informiert Florian Kauer, im Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Er informiert, dass der Umgang mit Hundekot in der Gefahrenabwehrverordnung der Hansestadt Gardelegen geregelt ist. Diese besagt, dass „Verunreinigungen durch Tiere vom Halter des Tieres unverzüglich zu entfernen sind.“ Wer den Hundekot liegen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die laut Gefahrenabwehrverordnung „mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro geahndet werden kann.“

Regelmäßig sind die Außendienstmitarbeiter unterwegs, um Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Auch in Estedt, wo das Problem bereits im vergangenen Jahr Thema war.

Florian Kauer appelliert im Interesse „eines guten Miteinanders in Letzlingen, dass künftig kein Hundekot auf Geh- und Radwegen zu finden ist.“ Außerdem verweist der Fachdienstleiter auf die Pflicht, Hunde in einem Umkreis von 130 Metern rund um Schulen, Kindertagesstätten, Bushaltestellen, Spiel-, Sport- und Bolzplätzen anzuleinen. In Letzlingen kommt die Besonderheit des generellen Leinenzwanges im fast kompletten Ortsgebiet hinzu. Ortsbürgermeisterin Regina Lessing fordert von allen Spaziergängern mit Hund, dass sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht liegenlassen. „Denn das ist wirklich nicht zu viel verlangt“, betont Regina Lessing.  it

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