Advent musikalisch eingesungen

Martina Weber und Andreas Knopf sind in Seethen gern gesehene Gäste, die mit ihren Liedern die Herzen erfreuen.

Seethen - Elke Weisbach. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ – mit diesem Lied begrüßten am Montag Pastorin Johanna Brilling und die Besucher in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Seethener Kirche liebe Gäste aus dem Harz.

Dabei handelte es sich um den Harzer Jodelmeister Andreas Knopf und seine Partnerin Martina Weber, die in jedem Jahr in der Seethener Kirche den Advent sozusagen einsingen. Denn den Altenbraker verbinden familiäre Bande mit dem kleinen Altmarkdorf.

Und für sie beide, machte Martina Weber einmal mehr deutlich, beginne Weihnachten immer dann, „wenn wir hier gewesen sind“. Allerdings hätten sie, wie sie mit einem Augenzwinkern erzählte, in diesem Jahr am ersten Advent ihr weihnachtliches Programm schon einmal in ihrer Heimat präsentiert, sodass sie Vorlauf hätten und weniger auf die Liedzettel spicken müssten.

Mussten sie wirklich nicht, schließlich sind die beiden Profis. Und so nahmen sie die Altmärker am Montag in der Kirche, in der Dank des Gemeindekirchenrates ein großer Heizlüfter die Luft ein wenig erwärmt hatte, mit auf eine Schlittenfahrt durch den weißen Winterwald, schlenderten mit ihnen über den Weihnachtsmarkt und erinnerten an das Weihnachtsfest in früheren Zeiten. Denn da war es noch nicht so konsumgesteuert wie heute – „da fängt Weihnachten in den Läden ja schon im August an, wenn es die ersten Lebkuchen gibt“, so Knopf. Nein, es war die Zeit, in der man wirklich Zeit mit-einander verbrachte, ein Fest der Freude über die Geburt Jesus Christus, des Friedens, der Besinnlichkeit und der Liebe.

Und die beiden Künstler sangen nicht nur allein, sondern luden alle Frauen, Männer und Kinder auch zu Mitsingen ein. Unter anderem erklang so ganz vielstimmig das Lied „Leise rieselt der Schnee“, das, so schmunzelt Martina Weber, am Sonntag in Altenbrak gewirkt habe. Denn am Montagmorgen herrschte dort ein wahres Schneechaos auf den Straßen.

Das blieb am Dienstagmorgen hier zwar aus, aber die Wirkung könnte ja noch mit Verspätung einsetzen. Denn die Meteorologen haben für heute und morgen schneereiches Winterwetter angesagt.

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