WGG-Block an der Bertolt-Brecht-Straße in Gardelegen kommt weg / Erstmal Rasenfläche

Abriss ab der nächsten Woche

WGG-Geschäftsführer Henri Schulz vor dem Wohnblock an der Bertolt-Brecht-Straße in Gardelegen, der seit Ostern leergezogen ist und der ab dem 1. Juli abgerissen wird. Foto: Schmidt

Gardelegen. Kurz nachdem die Berliner Mauer gebaut worden war, zogen die ersten Mieter ein. Der Neubaublock an der Bertolt-Brecht-Straße in Gardelegen in Höhe des Heinrich-Heine-Weges hat schon mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel, entstand im Jahre 1962.

Bis Ostern lebten noch fünf Mietparteien in dem 24-WE-Block. Nach Ostern war das Objekt leergezogen. „Unsere Mieter haben neue und schönere Wohnungen an der Erich-Weinert-Straße erhalten“, erzählt Henri Schulz, Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft Gardelegen (WGG). Der Vermieter mit Sitz im Gardelegener Neubaugebiet Schlüsselkorb wird ab dem 1. Juli den Block im Osten der Stadt abreißen lassen. „Wir müssen dem demographischen Wandel Rechnung tragen“, sagt Schulz. Soll heißen: Die Bevölkerungszahl geht zurück, ebenso die Beliebtheit solcher Wohnblöcke. Eine andere Lösung, beispielsweise die Reduzierung der Etagen, wurde seitens der WGG verworfen.

Der derzeit leer stehende Block war am Freitagabend deshalb auch ein ideales Objekt für die Gardelegener Feuerwehr, die dort einen Einsatz in einem solchen Neubaublock inclusive Atemschutzgeräte-Einsatz übte (wir berichteten).

Anstelle des 52 Jahre alten Wohnblocks wird an der Bertolt-Brecht-Straße in Gardelegen nach Angaben von Henri Schulz eine Rasenfläche entstehen.

Von Stefan Schmidt

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