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580.000 Euro mehr für Umbau und Sanierung einer Kindereinrichtung in Gardelegen

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Von: Ina Tschakyrow

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Autos vor Kita in Gardelegen
Damit die Bauarbeiten an der Kindereinrichtung an der OdF-Straße nicht unterbrochen werden müssen, finanziert die Stadt die Mehrkosten nun vor. © Stefan Schmidt

Die Kosten für den Umbau und die Sanierung der Kindereinrichtungen an der OdF-Straße in Gardelegen wird teurer. Um die Bauarbeiten nicht zu unterbrechen, finanziert die Stadt die Mehrkosten vor.

Gardelegen – Die Kindereinrichtungen „Spatzennest“ und „Zwergenland“ an der OdF-Straße in Gardelegen werden seit dem vergangenen Jahr umgebaut und saniert. Dafür sind im Haushalt insgesamt finanzielle Mittel in Höhe von 1,52 Millionen Euro eingeplant. Begonnen wurde mit den Arbeiten im Bereich der Kinderkrippe „Spatzennest“. Inzwischen wurden die erforderlichen Bauleistungen ausgeschrieben. „Im Ergebnis der Ausschreibungen ergibt sich ein finanzieller Fehlbetrag in Höhe von 580.000 Euro“, teilt die Stadtverwaltung in einer Beschlussvorlage mit. Damit werden also insgesamt voraussichtlich 2,1 Millionen Euro benötigt. „Dieser Umstand hängt mit der rasanten Preisentwicklung für Bauarbeiten zusammen“ und „mit der Umsetzung von unvorhersehbaren Leistungen, zum Beispiel im Bereich der Fußbodenaufbauten“, werden die Mehrkosten begründet.

Um die Bauarbeiten nicht unterbrechen zu müssen, werden die Mehrkosten aus dem Haushalt der Stadt mit einer Vorfinanzierung gedeckt. Das ist durch Mehreinzahlungen bei der Investitionszuweisung sowie bei den Grundstücksverkäufen möglich. Zur Teil-Refinanzierung soll ein Förderantrag über die Städtebauförderung „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für das Fördergebiet Bertolt-Brecht-Straße und OdF-Straße gestellt werden. Wird die Förderung genehmigt, beträgt diese 306.600 Euro, der Eigenanteil der Stadt damit 273.400 Euro. Der Stadtrat stimmte dem zu.

Die bisherige Umsetzung des Vorhabens wird bereits mit finanziellen Mitteln aus dem Programm der Städtebauförderung gefördert. Der Fördersatz liegt bei etwa 66 Prozent.

Bei der umfangreichen Sanierung werden Mängel beim Brandschutz behoben, die Elektrik erneuert, die Fußböden saniert, zwei Fluchtwege entstehen und Räume vergrößert.

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