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Letzlingen: 20 Durchgänge im GÜZ sind geplant

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Von: Stefan Schmidt

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Panzer in Fahrt
Der Truppenübungsplatz Altmark wird ab der kommenden Woche wieder genutzt. © Stefan Schmidt

Auf dem Truppenübungsplatz Altmark wird ab der kommenden Woche wieder geübt.

Letzlingen – In einer Woche wird auf dem Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide wieder geübt. Das teilt Hauptmann Alexander Helle, der Presseoffizier des Gefechtsübungszentrums (GÜZ) des Heeres, auf Anfrage der Altmark-Zeitung mit. Ab Montag, 24. Januar, „werden wir das Gebirgsaufklärungsbataillon 230 aus dem bayerischen Füssen bei uns in der Altmark für den Einsatz in Mali vorbereiten“. In dem afrikanischen Staat befinden sich Bundeswehr-Einheiten seit mehreren Jahren im Auslandseinsatz.

Insgesamt sind auf dem Truppenübungsplatz für dieses Jahr 20 Durchgänge geplant. Es rücken also 20 Mal Armee-Einheiten – nicht nur aus Deutschland – an. Das Besondere: In der Heide wird nicht scharf geschossen, weil die Soldaten mit lasergestützter Computertechnik auf ihre Kampfeinsätze vorbereitet werden. Für alle Bundeswehr-Einheiten gilt: Bevor es ins Ausland geht, wird in der Altmark nochmals abschließend geübt. Und das seit dem Jahr 1997, als die Ausbildung im GÜZ begann.

Auch aus dem Ausland üben Truppenteile in der Altmark. So im März und September, wenn Soldaten aus den Niederlanden vor Ort sein werden. Dazu kommt Ende März ein Übungsdurchgang mit englischer Beteiligung, wie Alexander Helle mitteilt.

„Aus ganz Deutschland“ werde es darüber hinaus Verbände und Einheiten der Bundeswehr geben, die in die Kaserne östlich von Letzlingen verlegt werden. Dazu zählen die Bundeswehr-Standorte Bad Salzungen in Thüringen und das westfälische Augustdorf unweit von Paderborn. „Neben den einsatzvorbereitenden Übungen steht auch die Landes- und Bündnisverteidigung mehr und mehr im Fokus“, äußert sich Alexander Helle zu den Zielen solcher Übungen.

Sollte ein Übungsdurchgang ausfallen, „so wird diese gewonnene Zeit beispielsweise genutzt, um die Soldaten des Ausbildungsverbundes“ –sie sind vor Ort in Planken am Rande des Truppenübungsplatzes untergebracht – „weiter in der Übungsstadt Schnöggersburg fit zu halten“.

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