Gardelegens Feuerwehren rückten 2021 zu 189 Ereignissen aus

Weniger Einsätze als im Jahr zuvor

Feuerwehr im Einsatz
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Das Jahr 2021 verlief für Gardelegens Feuerwehren relativ ruhig.
  • Stefan Schmidt
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Das Jahr 2021 war für Gardelegens Feuerwehren ein relativ ruhiges Jahr.

Gardelegen – Was das Einsatzgeschehen bei den Feuerwehren im Gardelegener Stadtgebiet angeht, war das vergangene Jahr 2021 ein relativ ruhiges. Das geht aus der Einsatzstatistik des städtischen Ordnungsamtes hervor. Demnach kam es im abgelaufenen Jahr zu 189 Einsätzen. Im Jahr 2020 waren es 193 Einsätze, im Jahr 2019 deren 194. Die aktuelle Zahl bedeutet: Durchschnittlich gab es an jedem zweiten Tag im Jahr einen Feuerwehreinsatz.

Von den 189 Einsätzen waren mehr als die Hälfte Brände. „Einen wirklichen Großbrand hatten wir jedoch nicht“, bilanziert Sven Rasch, im Gardelegener Ordnungsamt für den Brandschutz zuständig. Brände heißt: Von der im Ofen vergessenen Pizza bis zum Wohnungsbrand mit stundenlangem Feuerwehreinsatz.

In 20 Fällen mussten die Wehren bei Sturmschäden ausrücken und beispielsweise Bäume von der Straße räumen. Die Rubrik „Sturmschaden“ steht damit auf Platz zwei jener Gründe, warum die Wehren ausrücken mussten. An dritter Stelle steht die Rubrik „Tragehilfe“. Und dieser Einsatzgrund wird immer häufiger angewandt. Dabei handelt es sich um die Hilfe für Menschen, die oft wegen ihres Körpergewichts nicht mehr ohne fremde Hilfe die eigene Wohnung verlassen können. Die Feuerwehr wird dann zu Hilfe gerufen, wenn beispielsweise ein Arzt den übergewichtigen Patienten in ein Krankenhaus einweist und es sich deshalb dann um einen „Menschen in Notlage“ handelt.

In 15 Fällen gab es Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen in Betrieben. In solchen Fällen kommen aber nur die Wehren aus Gardelegen und Mieste zum Einsatz, weil es nur dort, wie Sven Rasch erläutert, größere Betriebsstandorte mit Brandmeldeanlagen, die direkt mit der Einsatzleitstelle in Stendal verbunden sind, gibt. In 14 Fällen rückten die Wehren aus, um auslaufende Flüssigkeiten zu binden. Erfreulich: Es gab nur zehn Verkehrsunfälle, zu denen die Feuerwehr gerufen wurde.

Die Ortsfeuerwehr Gardelegen wurde zu 127 und damit zu zwei Drittel aller Einsätze im Gardelegener Stadtgebiet gerufen – oft aber auch gemeinsam mit anderen Wehren der Region.

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