Bundesstraße 188 wird saniert

Jävenitz wird zur Dauer-Baustelle

Straße mit Lkw
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Für die Ortsdurchfahrt in Lindstedt soll 30 km/h gelten.
  • Ina Tschakyrow
    VonIna Tschakyrow
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Ab der nächsten Woche wird die Bundesstraße 188 in Jävenitz in drei Bauabschnitten saniert.

Jävenitz – In der nächsten Woche beginnen am Donnerstag, 22. Juli, die Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße 188 in Jäventiz. Die Fahrbahn wird erneuert, es werden neue Bordsteine gesetzt und Betonrinnen verlegt, der Parkplatz „Am Lanken“ vor Jävenitz sowie die Verkehrsinsel werden erneuert .

Knapp 900.000 Euro

„Insgesamt werden knapp 900.000 Euro in die Fahrbahnerneuerung investiert“, erklärt Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel. „Regelmäßige Erhaltungsmaßnahmen“ seien für Ortsdurchfahrten unumgänglich, da diese leistungsfähig und sicher für Anlieger und Verkehrsteilnehmer sein müssen, sagt der Verkehrsminister weiter und bittet um Verständnis für die damit verbundenen Beeinträchtigungen.

Drei Bauabschnitte

Für möglichst wenig Verkehrseinschränkungen während der Sanierungsarbeiten wird die insgesamt fast zweieinhalb Kilometer lange Baustrecke in drei Abschnitte unterteilt, die nacheinander voll gesperrt sind.

Ab dem 22. Juli

In den ersten vier Wochen, also vom 22. Juli bis voraussichtlich 18. August, wird die Strecke vom Ortsausgang Kloster Neuendorf bis zum Ortseingang Jävenitz erneuert. Die Umleitung verläuft in dieser Zeit in Richtung Gardelegen über die L 28 und somit über Lindstedt, die Kreisstraße über Kassieck und über die L 27 über Hemstedt – und in umgekehrter Richtung.

Weiträumige Umleitung

Anschließend, nach jetzigem Stand vom 19. August bis 2. September, wird der sich anschließende Abschnitt vom Ortseingang Jävenitz aus Gardelegen kommend bis zur Algenstedter Straße saniert. Während der Fahrbahnerneuerung wird auch die Verkehrsinsel ertüchtigt, damit Fußgänger die viel befahrene Bundesstraße auch künftig sicher überqueren können. Teil der Sanierungsmaßnahme ist auch die Einmündung Bahnhofstraße. Die Umleitung verläuft wieder über die L 28 über Lindstedt, die Kreisstraße über Kassieck und über die L 27 über Hemstedt zurück zur B 188. Die Umleitung für die Gegenrichtung ist analog.

Über Käthen und Kläden

Anfang September soll dann der dritte Bauabschnitt, der den Abzweig Algenstedter Straße bis zum Ortsausgang in Richtung Hottendorf umfasst, erfolgen. Dafür sind zwei Wochen geplant. Es ist eine weiträumigere Umleitung über die L 30 über Käthen-Kläden, die L 15 über Kläden-Bismark, die L 28 über Lindstedt sowie die Kreisstraße über Kassieck und die L 27 über Hemstedt zurück zur B 188 erforderlich, teilt Peter Mennicke, Pressesprecher des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, in einer Pressemitteilung mit.

30 km/h in Lindstedt?

Für die Umleitungen über Lindstedt regt der dortige Ortsbürgermeister Siegfried Jordan an, in Lindstedt aufgrund der Erfahrung bei der Umleitung über die Ortschaft während der Sanierung der B 188 bei Kloster Neuendorf vor zwei Jahren eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern einzurichten. Im Kreuzungsbereich am Lindstedter Dorfplatz kam es seinerzeit zu mehreren Vorfahrts-Unfällen bzw. zu Zwischenfällen, informiert er. Deswegen sollten auch dort im Vorfeld geeignete Maßnahmen durchgeführt werden.

Vorausgesetzt, die Bauarbeiten verlaufen ohne größere Störungen, können die Verkehrsteilnehmer am 18. September wieder durch Jävenitz fahren.

Die Fußwege sind während der Bauzeit uneingeschränkt nutzbar. Über die vom aktuellen Baugeschehen beeinflusste Erreichbarkeit der Grundstücke werden Anlieger fortlaufend informiert.

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