Einwohner von Zichtau waren zum Rundgang über das Gutshof-Areal von Hasso von Blücher eingeladen

10 000 Stauden, 20 000 Blumenzwiebel

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Projektleiter Magnus Staehler (links) erläuterte den interessierten Einwohnern von Zichtau die Fortschritte auf dem Gutshof-Gelände. Die Einheimischen waren zuvor in Form von Hauswurfsendungen zu diesem Rundgang eingeladen worden.

Zichtau. Groß war das Interesse der Bevölkerung am Sonnabendnachmittag, als der Verwalter des Rittergutes Zichtau, Magnus Staehler, etwa 40 Damen und Herren zu einer Winterwanderung begrüßte.

Er begann seine Ausführungen mit der Geschichte des 4000 Hektar-Anwesens, in der die Familien von Alvensleben und später von Blücher tragende Rollen spielten. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten sich die von Blüchers mit wenigen Habseligkeiten nach Celle retten. Hasso Lebrecht von Blücher fasste Ende der 1990-er Jahre den Entschluss, das Gut Zichtau und damit den Ort seiner Kindheit zurück zu kaufen. Seit 2009 wird mit Volldampf gearbeitet, um aus dem ehemals verwilderten Dschungel und aus dem heruntergekommenen Wirtschaftshof ein multikulturelles Zentrum entstehen zu lassen. Nachdem der Kornspeicher und der Rinderstall ausgebaut und schon seit geraumer Zeit für kulturelle Veranstaltungen genutzt wurden, konnten auch die helle, mit großen Glasflächen versehene Orangerie, im Volksmund früher „das neue Schloss“ genannt, fertiggestellt und ihrer Bestimmung als exklusiver Konzert- und Festsaal zugeführt werden. Währenddessen waren auch im Außenbereich viele fleißige Hände am Werk, die im 15 Hektar großen Park Sichtachsen neu anlegten, 10 000 Stauden neu anpflanzten und 20 000 Blumenzwiebel in die Erde brachten.

Von Frank Olvermann

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