Auftakt zur Festwoche „20 Jahre Diakonieverein Bismark“ / Andreas Cosmar blickt mit Dias zurück

Zwischen Neubau und Rosenfesten

Heimleiter Andreas Cosmar hält eine Tafel der Ausstellung in den Händen, die erst am Sonntag eröffnet wird. Gestern blickte er auf die ersten zehn der 20 Jahre des Diakonievereins zurück. Foto: Lange

Bismark. Wenn der Verein damals nicht gegründet worden wäre, dann würde heute niemand im Neubau des Altenpflegeheimes in Bismark sitzen, ist sich Heimleiter Andreas Cosmar sicher. Er hatte für den gestrigen Tag Bewohner und interessierte Gäste in den Andachtsraum an der Holzhausener Straße eingeladen, um die Festwoche anlässlich des 20. Jubiläums des Diakonievereins zu beginnen.

 Ein Rückblick sollte es werden, allerdings nicht auf alle 20 Jahre, sondern in der ersten Veranstaltung nur auf die Jahre von 1991 bis 2001. „Die Vereinsgründung war die Geburtsstunde für dieses Haus, in dem wir heute sitzen“, so Cosmar, der die Idee zum Verein hatte und die nötigen Mitglieder aquirierte. Genau wie er seit der ersten Stunde dabei: Pfarrer i. R. Jens Walther, der ebenfalls in den Andachtsraum gekommen war. Knapp eine Stunde lang zeigte Cosmar den anwesenden Gästen Dias und kurze Videofilme aus den Anfangsjahren des Vereins. Viele der Mitarbeiter, die auf der Leinwand erschienen und von den Bewohnern gleich erkannt wurden, arbeiten noch heute in den Wohnbereichen der beiden Häuser, das sei eine schöne Sache, freute sich Cosmar. Kleine Geschichten und Anekdoten aus dem Bau des neuen Altenheimes, den ersten Rosenfesten oder der Teicheinweihung rundeten den Vortrag ab. „Ich bin ein Mensch, der gerne nach vorn schaut, aber auch zurück“, erzählte der Heimleiter, der vor 15 Jahren den Neubau eröffnen konnte. Heute geht die Präsentation in die nächste Runde. Ab 15 Uhr stehen im Andachtsraum die Jahre 2002 bis 2011 auf dem Programm des Dia-Projektors. Bewohner und Gäste sind dazu herzlich eingeladen. Morgen, 7. September, stellen zwei Mitarbeiterinnen das Konzept Kinästhetik vor, jeweils von 10 bis 11 oder von 15 bis 16 Uhr. „Seniorensitztanz“ steht am Donnerstag von 10 bis 11 Uhr auf dem Plan, während am Sonnabend Führungen durch beide Häuser von 10 bis 16 Uhr möglich sind. Den Abschluss der Festwoche bildet ein Gottesdienst am Sonntag 10 Uhr mit Regionalbischof Christoph Hackebeil. Anschließend wird zum Mittagessen eingeladen und die Ausstellung über 20 Jahre eröffnet.

Von Bianca Lange

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