Abrissarbeiten begannen gestern in Bismark / Döllnitzer Straße voll gesperrt

Zigarrenkiste verschwindet

Gegen Mittag hat der Bagger sich schon tief in die Zigarrenkiste gefressen. Bis voraussichtlich Freitag werden die Arbeiten dauern, und bis dahin bleibt auch die Döllnitzer Straße gesperrt. Fotos (2): Bock

Bismark. Morgens 7 Uhr rollten die Maschinen in Bismark an, schon am Nachmittag glich der Standort des Fachwerkhauses an der Döllnitzer Straße einem Trümmerfeld.

Innerhalb weniger Stunden hatten die Mitarbeiter der Baufirma gestern das im Volksmund als Zigarrenkiste bekannte Gebäude in Bismark abgerissen.

In den vergangenen Jahren war das Haus mehr und mehr dem Verfall preisgegeben worden, Türen und Fenster waren vernagelt. Gestern öffneten die beiden Arbeiter ein letztes Mal die vernagelten Türen, bevor sich der Bagger Schritt für Schritt seinen Weg durch das Haus bahnte. Der Dachstuhl und die Fassade zur Hofseite fielen zuerst den Maschinen zum Opfer und gaben den Blick in die verschiedenen Räume der Zigarrenkiste frei, die zur Straße gewandte Seite wurde später abgerissen.

Noch vor der Gebietsreform hatte die ehemalige Stadt Bismark den endgültigen Abriss der Zigarrenkiste geplant. Die Einheitsgemeinde hat diese Pläne übernommen und in diesem Jahr 13 Angebote von verschiedenen Firmen eingeholt. Bis zum 31. Mai musste die schließlich beauftragte Firma den Abriss über die Bühne gebracht haben, gestern starteten die notwendigen Arbeiten. Voraussichtlich bis Freitag dauert der Abriss an.

Die Döllnitzer Straße bleibt solange voll gesperrt. Der Lkw-Verkehr wird über Neuendorf, Kremkau, Berkau und Wartenberg umgeleitet. Der Verkehr innerhalb Bismarks geht eine Woche lang über Gartenstraße, Berkauer Straße und Straße der Jugend. An der Umleitungsstrecke herrscht Halteverbot, informiert die Verwaltung.

Von Bianca Lange

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