Schnelles Internet für unterversorgte Dörfer

Breitbandausbau ab April in Darnewitz und Badingen

Gäste der Einheitsgemeinde Bismark, des ZBA und des Landkreises Stendal stehen um eine ausgehobene Grube für den Breitbandausbau.
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Einige Gäste waren zum ersten Baulos in Schönebeck im September 2020 geladen. Nun geht es an den Pop-Standorten Badingen und Darnewitz los.
  • Lisa Maria Krause
    vonLisa Maria Krause
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Schon seit der ersten März-Woche sollte der Breitbandausbau von dem Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) in der Einheitsgemeinde Bismark fortgeführt werden. Im Frühling wird der Ausbau im zweiten festgesetzten Bismarker Gebiet, dem Baulos 2 in Darnewitz und Badingen, stattfinden, um den Ortschaften einen schnelleren Internetzugang zu ermöglichen.

Bismark - Dort werden zentrale Verbindungspunkte, sogenannte Pop-Standorte, für die umliegenden Ortschaften eingerichtet. Zu sehen ist jedoch noch nichts, weshalb die AZ beim ZBA nachfragte.

Anschreiben der beauftragten Tiefbaufirma an die Anwohner sollen demnach schon erfolgt sein. Die ersten Umsetzungstermine für die Hausanschlüsse im Pop-Standort Badingen hätten bereits stattgefunden. Zu diesem Standort gehören die Ortschaften und Ortsteile Deetz, Käthe, Garlipp, Kläden, Hohenwulsch, Könnigde, Schäplitz, Holzhausen, Klinke und Querstedt. Während die Hausanschlüsse eingerichtet werden, laufe parallel der Tiefbau inner- und außerorts. Der ZBA weist darauf hin, dass die Endvermarktungsfrist für diejenigen, die noch einen Hausanschluss im Rahmen der Bauarbeiten bekommen wollen, am 3. Mai endet.

Für den Standort Darnewitz, dem Steinfeld, Schönfeld, Schernikau, Belkau, Schinne, Grünenwulsch, Grassau, Bülitz und Beesewege zugeordnet sind, hat die ZBA noch genauere Angaben: Dort wurde der Startschuss des Ausbaus auf die 14. Kalenderwoche vom 5. bis 11. April festgelegt. Dieser erfolge in Belkau und Schinne. Parallel dazu würden auch die außerörtlichen Verbindungsstücke in den beiden Teilbauabschnitten gebaut. In der 15. Kalenderwoche (15. April) zwischen Kläden, Badingen und Klinke beginnt ebenfalls der Trassenbau sowie in der 16. Kalenderwoche (19. April) zwischen Darnewitz und Schinne. In Schönfeld ab der 17. Kalenderwoche (26. April) und in Grassau eine Woche später (3. Mai) kann der Tiefbau starten.

Der ZBA weist allerdings darauf hin, dass diese Termine so zwar geplant sind, allerdings jederzeit negativ von der Corona-Pandemie beeinflusst werden können. „Der ZBA und seine beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Zeitplan unter allen Umständen einzuhalten“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Firma, die die Tiefbauarbeiten an den beiden Pop-Standorten übernimmt, teilte in einer Anwohnerinformation mit, dass die Arbeiten eventuelle mit Beeinträchtigungen verbunden seien, da sie auch der Versorgung der anliegenden Gebäude dienen. „Unser Ziel ist es, durch den Einsatz modernster Technik und hochwertiger Materialien die Bauzeit und die Beeinträchtigungen für Sie so gering wie möglich zu gestalten“, heißt es weiter in dem Schreiben. Außerdem werde darum gebeten, dass die Anwohner den Beschilderungen folgen und gesperrte Parkplätze nicht benutzen.

Das erste Baulos in der Einheitsgemeinde des Bismark betreffenden Projektgebiets 2 fand bereits im September 2020 am Pop-Standort Schönebeck statt. Der Zusammenschluss der ZBA besteht aus verschiedenen Gebietskörperschaften, unter anderem Teile des Landkreises Stendal und des Altmarkkreises Salzwedel. Ziel ist, unterversorgte Orte flächendeckend und zukunftsfähig mit einem Glasfasernetz auszustatten.

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