47. Session des Schinner Carneval Clubs (SCC) am Dreikönigstag / Weltpolitik im Mittelpunkt der Narren

Wo der Windmüller die beste Aussicht hat

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Zum Abschluss des Programms kam das Männerballett auf die Bühne. Es erinnerte an Punk-Zeiten in Schinne – natürlich aber mit knallharten Herren beziehungsweise „Damen“. 

mb Schinne. Mit einer fulminanten Premiere feierten am Dreikönigstag die Jecken des Schinner Carneval Clubs (SCC) den Start in ihre 47. Session. Auch dieses Mal gab es 150 Minuten lang ein Programm der Extraklasse mit Sketchen, Tanz und Show.

Unter dem Motto „Ein Trumpeltier regiert die Welt, Lorea die Raketen zählt, das alles macht nur wenig Sinn, drum lasst uns feiern hier in Schinn!“ hat die große Weltpolitik im Fokus gestanden. Doch nicht nur in der Welt gibt es Schurkentaten, auch die von der SPD regierten Bundesländer sollten sich laut Zeremonienmeister Sascha Wunderlich den Vorwurf als Schurkenstaat gefallen lassen müssen.

Die Ex-Geliebten von Donald Trump ließen am US-Präsidenten kein einziges gutes Haar.

Aber auch das Dorf bietet viel Stoff, über den man sich amüsieren kann. So klagte beispielsweise Frau Huber (alias Bianca Zierau) über das Tankverhalten von Männern und Frauen. Und auch Diethard Henning hatte Neuigkeiten aus dem Dorfleben parat, denn als Windmüller hat er die besten Aussichten von den Windrädern auf das Leben im Dorf und rundherum. Der Männerchor erinnert an das Comeback der Kelly Family mit einem Auftritt samt Kinderwagen, den Arne Manecke und Sascha Wunderlich auf die Bühne schoben.

Erst berichteten die Hobbyangler über ihre 20-Stunden-Fahrt, dann rockten sie mit einem Einhorn den Schinner Saal.

Stefanie Nagel, Bianca Zierau und Verena Zierau waren als die drei Ex-Geliebten des US-Präsidenten auf der Bühne zu sehen. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass ein Orgasmus mit Donald Trump auch nur Fake-News sein kann.

Im ausverkauften Saal zur Premiere herrschte eine ausgelassene Stimmung im Publikum.

Einen großen Höhepunkt zum Ende des aktuellen Programms bildet das Männerballet, das an die Zeiten in Schinne erinnert hat, als an den Wochenenden einige Hundert Punks den Ort erobert hatten. um dort ausgelassen zu feiern. Mit dem großen Finale und der folgenden Party mit der Band „Village Boys“ feierten die Gäste bis in den Morgen.

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