Über 100 Einsatzkräfte bis in die Nacht im Einsatz 

Wieder Feuer bei Poritz: Getreide und Wald stehen in Flammen

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Schwarze Rauchwolken stiegen am Samstagnachmittag bei Poritz in den Himmel auf.

mb Poritz. Es war kurz vor 16.30 Uhr, als am Himmel über Poritz eine kilometerweit sichtbare Rauchwolke stand und nur wenige Minuten später die Wehren der Umgebung alarmiert wurden. Am Verbindungsweg von Poritz nach Berkau brannte ein Roggenfeld mit einer geschätzten Fläche von 40 Hektar.

Der Wind trieb die Flammen vor sich her und die Landwirte versuchten, mit Traktoren und Scheibeneggen ein Ausbreiten von Berkau in Richtung Poritz zu verhindern. Nach und nach rückten die Wehren an, im Minutentakt fuhren die wasserführenden Einsatzfahrzeuge der Einheitsgemeinde Bismark den Einsatzort an. Sowohl von Poritz als auch von Berkau aus ging es zum Brandort.

Dieser hatte sich seit der Alarmierung aber schon verlagert und aus dem anfänglichen Getreidefeldbrand war zusätzlich ein Waldbrand geworden. Schwarze Rauchwolken stiegen in den Himmel auf und man konnte sehen, wie im Wald gleich neben dem Feld der Waldboden in Flammen stand. Nun ging es ganz schnell, denn Wehren aus der Einheitsgemeinde Kalbe (Milde) sowie den Städten Gardelegen und Stendal rückten in Poritz nach der Alarmierung der Kräfte an.

Wie von der Einsatzleitung noch während der Löscharbeiten zu erfahren war, sind 26 Feuerwehren in Poritz im Einsatz gewesen. Auch die Landwirte waren mit Wasserwagen und Egger von beiden Seiten angerückt. Weit über 100 Einsatzkräfte waren bis in Nacht hinein mit Löscharbeiten im Waldstück beschäftigt. Die Löschwasserversorgung nach Poritz wurde dann über einen Pendelbetrieb der wasserführenden Fahrzeuge aus dem Bismarker Kolk sicher gestellt. Dort waren zwei offene Wasserentnahmestellen zur Befüllung der Fahrzeuge eingerichtet worden.

Über 100 Brandschützer löschen: Roggenfeld und Wald bei Poritz brennen

Bereits vor kurzer Zeit stand im Raum Poritz ein Waldstück auf rund 500 Quadratmetern in Brand. Die Feuerwehr konnte hier einen Großbrand verhindern.  

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