Bismarks neue Wirtschaftsförderin Lisa Franke ist jung, kommt aus der Region und hat Ideen

„Wer nicht wirbt, der stirbt“

Lisa Franke ist seit dem 1. April dieses Jahres die neue Wirtschaftsförderin der Stadt Bismark. Sie hat Ideen und hofft, dass ihre Arbeit Früchte trägt. Foto: Berlan
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Lisa Franke ist seit dem 1. April dieses Jahres die neue Wirtschaftsförderin der Stadt Bismark. Sie hat Ideen und hofft, dass ihre Arbeit Früchte trägt.
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Bismark. Sie ist jung, kommt aus der Region und hat Ideen – Bismarks neue Wirtschaftsförderin Lisa Franke. Am 1. April dieses Jahres ist die 29-Jährige in ihr Amt im Bismarker Rathaus eingetreten.

Im Vorzimmer von Bürgermeisterin Annegret Schwarz ist die gelernte Kauffrau für Marketing-Kommunikation anzutreffen, da sie auch administrative Aufgaben übernimmt. Ihr Steckenpferd wird aber die wirtschaftliche Förderung der Einheitsgemeinde Bismark sein. „Ich hoffe, dass meine Arbeit Früchte tragen wird“, sagt die gebürtige Deetzerin. Schließlich wolle sie in ihrer Heimatregion etwas bewirken.

Momentan ist sie damit beschäftigt, die Region zu erfassen. Das heißt, sich einen Überblick beispielsweise über die Sehenswürdigkeiten, die Gastronomie, Übernachtungsmöglichkeiten und weitere touristische Angebote zu verschaffen. Außerdem befasst sie sich mit den ansässigen Unternehmen, lernt sie kennen und steht in regelmäßigem Austausch mit ihnen. Neben den Unternehmen verschafft sie sich auch einen Überblick über die landwirtschaftlichen Betriebe in der Einheitsgemeinde. „Man fährt tagtäglich an den Kühen vorbei, dennoch kennt man nicht die einzelnen Betriebe“, sagt die 29-Jährige und lacht. Hier plant sie, einen Landwirtschaftsring auf die Beine zu stellen – identisch mit dem Wirtschaftsring, der am 12. Juli in Bismark stattgefunden hat –, bei dem landwirtschaftliche Betriebe zusammenkommen, sich austauschen können und Unterstützung erhalten. „Denn wir wollen nicht nur Verwaltung sein, sondern auch Unterstützer“, sagt Lisa Franke gegenüber der AZ. Unterstützen wird sie künftig auch für Vereine, Privatpersonen und weitere Einrichtungen, wenn es um das Ausfüllen von Förderanträgen geht.

Eine Sache liegt der jungen Wirtschaftsförderin besonders am Herzen: die Präsentation der Einheitsgemeinde nach außen. Gemeinsam mit Kollegin Cornelia Beindorf, Beauftragte für Kultur- und Tourismus der Stadt Bismark, will sie mit verschiedenen Projekten den Auftritt der Einheitsgemeinde verbessern. Dazu gehört auch die Überarbeitung der Homepage, wie Lisa Franke sagt. Denn am Ende gilt: „Wer nicht wirbt, der stirbt“, betont Bismarks neue Wirtschaftsförderin.

Von Marilena Berlan

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