Traditionelles Verbrennen des heimischen Feststagsgrüns erfreut zahlreiche Teilnehmer

Weihnachtsbäume heizen ein

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Während Steinfelds Wehrleiter Andreas Budde die ausgedienten, teils teuer bezahlten Alt-Weihnachtsbäume mit dem Gasbrenner anzündet, freut sich das Publikum auf die Wärme.

mb Deetz/Steinfeld/Meßdorf/Garlipp. Noch vor wenigen Tagen oder auch nur Stunden schmückte der Weihnachtsbaum die guten Stuben zahlreicher Familien in der Einheitsgemeinde Bismark. Nun ging am Sonnabend das gute, zum Teil recht teuer bezahlte Stück in Flammen auf.

In vielen kleinen Ortschaften verabschiedeten sich die Menschen vom Weihnachtsfest auf diese Art. Dass sich zum Weihnachtsbaumverbrennen in gemütlicher Runde getroffen und sich auch gleichzeitig vom Winter, der noch nicht einmal richtig da war, verabschiedet wird, hat mittlerweile Tradition. So wollten die Menschen sich am Sonnabend in Steinfeld und Garlipp sowie in der Region Meßdorf/Späningen und Deetz von ihren Weihnachtsbäumen verabschieden.

In Deetz fiel die Sache leider wegen Dauerregens am Sonnabendnachmittag buchstäblich ins Wasser. Die anderen ließen sich von ihrem Vorhaben jedoch nicht abhalten. „Wir beißen uns jetzt da durch“, sagte auch Steinfelds Wehrleiter Andreas Budde, der den Gasbrenner um 16 Uhr entflammte und den großen Haufen aus Weihnachtsbäumen anzündete.

„Wir haben hier durch das Backhaus des Vereines gute Bedingungen auch bei Regen das Weihnachtsbaumverbrennen durchzuziehen. Bei Bratwurst heißen und kalten Getränken machte auch das Wetter dann schon wieder Spaß“ erklärte Budde.

In Meßdorf wollten die gut 80 Weihnachtsbäume sich erst nicht ihrem Schicksal ergeben, doch dem Gasbrenner von Hans-Friedrich Reckling konnten sie dann auch nichts mehr entgegensetzen und gingen ab 16 Uhr in Flammen auf. Für die Versorgung mit Speis und Trank sorgte das örtlich Gasthaus und weil es auch hier nicht aufhören wollte zu regnen, krochen die Teilnehmer doch ganz nah an den Ausschankwagen zusammen.

In Deetz war der Haufen der Weihnachtsbäume verweist, denn wohl durch den Regen ging niemand zum Verbrennungsort. In Garlipp kam die Gemeinschaft zum Weihnachtsbaumverbrennen in der Nähe der Biogasanlage zusammen. Beim gemütlichen Imbiss mitGetränken ließen sich die Teilnehmer in den Regenpausen auch unter freiem Himmel die gute Laune nicht verderben.

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