Viele Tränen beim Abschied vom „alten Haus“

Beim Lied „Alte Schule, altes Haus“ konnten die Viertklässler ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie verabschiedeten sich von Mitschülern und allen Lehrern. Foto: Lange

Bismark. Sie haben begonnen, die langersehnten Sommerferien. Und das in diesem Jahr mit zwei Neuerungen. Erstens wurden die Zeugnisse zum ersten seit Jahren an einem Freitag vergeben, zweitens dauern die Ferien diesmal eine halbe Woche länger.

Sechseinhalb freie Wochen stehen auch den Grundschülern aus Bismark bevor, doch vorher hieß es gestern Abschied nehmen. Die beiden vierten Klassen verlassen endgültig ihre Schule, die sie noch als unsaniert kennengelernt haben. „Eure Zeugnisse sind der Lohn für ein Jahr fleißiges Arbeiten“, erklärte Grimm auch den anderen der circa 170 Schülern und betonte auch, dass jeder sich besonders angestrengt habe. Auch gelte der Dank vor allem den Eltern, Großeltern und natürlich dem versammelten Lehrkörper.

Mit einem bunten Programm wurden die Viertklässler von Schulleiterin Heide Grimm und den anderen Schüler im Treppenhaus verabschiedet. Lerngruppen hatten Sketche, Lieder und Gedichte vorbereitet, die mit donnerndem Applaus belohnt wurden. Als Geschenk übergaben die scheidenden Mädchen und Jungen ein Kunstwerk an Grimm, dessen würdiger Platz nach dem Sommer vom neuen Schülerrat gefunden werden soll.

Vorher noch tapfer zurückgehalten, brachen sich beim Abschlusslied die Abschiedgefühle Bahn. Während „alte Schule, altes Haus, du siehst heute anders aus und ich geh zum letzten Mal durch deine Tür“ durchs Treppenhaus hallte, kullerten sowohl bei den Jungs als auch den Mädchen die Tränen übers Gesicht. Persönlich verabschiedete sich die Schulleiterin bei jedem einzelnen Schüler der vierten Klasse, die teilweise getrennt voneinander die Gymnasien in Stendal und Osterburg sowie die Sekundarschule Bismark besuchen werden.

Von Bianca Lange

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