Hauptausschuss dafür: Beglaubigungen, Akteneinsichten, Kopien und Co. werden im Rathaus wohl künftig teurer

Verwaltungsgebühren sollen steigen

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Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung der Stadt Bismark sollen unter anderem amtliche Beglaubigungen, Bescheinigungen und Ähnliches teurer werden. Lediglich die Gebühren zur Erstellung von Reisepass und Ausweis bleibt gleich, die bestimmt das Land. 

Bismark. Im Rahmen der Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungkonzeptes der Stadt Bismark soll es zu einer Anhebung der Verwaltungsgebühren kommen. Dazu sprachen sich die Mitglieder bei der jüngsten Hauptausschusssitzung einstimmig aus.

Das heißt: Die Bürger der Einheitsgemeinde werden künftig unter anderem für amtliche Beglaubigungen, Bescheinigungen der Echtheit von Urkunden, Fotokopien und Ähnlichem im Rathaus mehr zahlen.

Auch die Gebühren in die Akteneinsicht oder der Aktenüberlassungen sollen angehoben werden. Ebenso werden Auskünfte wie beispielsweise über amtliche Unterlagen, die mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden sind oder familiengeschichtliche Auskünfte teurer werden. Lediglich die Gebühren für Ausweise und Reisepässe bleiben konstant. „Sie richten sich nach den dafür vorgegebenen Gebührenverordnungen des Landes Sachsen-Anhalt“, erklärt Bismarks Bürgermeisterin Annegret Schwarz gestern auf Nachfrage der AZ. Die Erhöhung der Verwaltungskosten hänge mit der Entwicklung der Materialkosten, der Kosten für Auslagen sowie der Entwicklung der Personalkosten zusammen, heißt es seitens der Stadt. Bei der Festsetzung des Kostentarifs habe man sich an der Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt sowie der allgemeinen Gebührenordnung des Landes orientiert, erklärt Annegret Schwarz.

Die Mitglieder des Hauptausschusses haben sich für eine Erhöhung der Gebühren ausgesprochen. Ob es zu einer Erhöhung kommen wird, beschließt der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 29. November. Sollten die Kosten erhöht werden, seien die einzelnen Gebühren im Bürgerkurier und auf der Homepage der Stadtverwaltung für die Bürger ersichtlich, kündigt Schwarz an.

Von Marilena Berlan

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