Unfall zwischen Bismark und Wartenberg gestern Morgen / 56-Jähriger im Krankenhaus

Verletzter im Auto eingeklemmt

Am Toyota entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der 56-jährige Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Foto: mb

mb Wartenberg. Der 56-jährige Fahrer eines Toyota Yaris mit Stendaler Kennzeichen ist am frühen Montagmorgen auf der K1069 zwischen Bismark und Wartenberg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden und war in seinem Kleinwagen eingeklemmt.

Der Rettungsdienst aus Kläden übernahm die Erstversorgung des Verletzten und die Feuerwehr Bismark, zuerst noch allein am Einsatzort, begann mittels Rettungsschere und Spreizer den aus dem auf der Fahrerseite liegenden, völlig zertrümmerten, Pkw zu retten. Erst auf telefonische Nachfrage der Einsatzleiter vor Ort wurde eine zweite Feuerwehr mit Rettungssatz alarmiert, um für den Fall, dass die Bismarker Geräte ausfallen, sofort Ersatz zu haben. Hier rückte die Feuerwehr aus Kläden mit einem Fahrzeug und sechs Kameraden an. Seit gut zwei Jahren werde dafür gekämpft, dass bei einem Unfall immer zwei Rettungssätze vor Ort sind, erklärten die Kameraden vor Ort, doch in der Leitstelle wisse man davon nichts. Es gehe um Menschenleben, da könne man nicht erst warten, wenn ein Gerät mal ausfällt, bis die nächste Wehr alarmiert wird. Das Gerät der Bismarker machte aber keine Schwierigkeiten, nach 30 Minuten wurde der 56-Jährige dem Rettungsdienst übergeben.

Die Unfallursache ist noch unklar, der Fahrer sagte etwas von Wildwechsel, wusste aber nicht mehr genau, was über die Straße gelaufen war. Er war auf der Fahrt von Bismark in Richtung Wartenberg, ist beim Ausweichen nach links gegen eine Birke geprallt, dann auf die Fahrspur zurückgeschleudert worden und blieb auf den Rädern zwischen Fahrbahn und Straßengraben stehen.

Der 56-jährige wurde mit schweren Verletzung ins Krankenhaus gebracht, am Auto entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Nach 90 Minuten konnte die Feuerwehr Bismark den Unfallort mit zwei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften wieder verlassen.

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