Einen Treffer für die Kinder landen

Tobefläche am Sporthaus: Ortsrat baut an zweitem Spielplatz in Kremkau

Ziemlich neuwertig dürfte diese Wippe am Gemeinschaftshaus des 200-Seelen-Ortes sein. Dort befindet sich unter anderem auch noch eine Schaukel.
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Ziemlich neuwertig dürfte diese Wippe am Gemeinschaftshaus des 200-Seelen-Ortes sein. Dort befindet sich unter anderem auch noch eine Schaukel.

Kremkau – Am Sportplatz in Kremkau soll eine zusätzliche Spielfläche für Kinder entstehen. Das Thema ist bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats erst einmal „andiskutiert“ worden. Bürgermeister Helmut Block scheint offen für vieles und sieht weiteren Redebedarf.

Finanzielle Möglichkeiten sollen zunächst ausgelotet werden.

Womöglich eignen sich auch Spielgeräte, die bei einem Einwohner lagern sollen. Dass die Ratsleute einen passenden Antrag an die Einheitsgemeinde Bismark richten, scheint auch nicht ausgeschlossen. Wie was finanziert werden kann, muss sich zeigen. Wichtig bei allem, das machte man sich an diesem Abend gemeinsam klar: Alle Spielgeräte müssten gewissen Anforderungen entsprechen, zumal der Spielplatz-TÜV regelmäßig vorbeischaue und kontrolliere.

Der Blick aus einer überdachten Sitzecke. Links ist der Bolzplatz zu sehen und rechts das Sporthaus. Das Gelände in der Bismarker Ortschaft soll attraktiver werden. Kinder könnten sich in absehbarer Zeit über Spielgeräte freuen.

„Was soll dahin?“ Block fühlte schon einmal vor. Natürlich könne auch alles am Dorfgemeinschaftshaus konzentriert werden. Dort stehen bereits einige Spielgeräte, Schaukel, Wippe und „Hexenhaus“. Platz für weitere Angebote wäre noch genug. Enrico Alexander wünscht sich Spielgeräte auch am Sportplatz schon allein, um die Attraktivität des Sporthauses als Vermietfläche zu steigern. Auf Gegenwind stieß er damit im Ortschaftsrat nicht, der Sportplatz und seine Umgebung scheinen allein kaum weniger wichtig als das Dorfgemeinschaftshaus ein Stück die Straße hinunter. Oberhalb des Sportplatzes soll, wie berichtet, künftig eine Bogenschießanlage nutzbar sein.

Zurück zum Sporthaus. „Wenn man in relativ kleiner Runde mit Kindern sitzt, könnte dort auch ein Spielgerät sein“, findet Alexander. Dann blieben dem Nachwuchs nicht nur die Tore zur Beschäftigung. Lasse man die Kinder ans Gemeinschaftshaus, müsse immer auch eine Aufsichtsperson dabei sein. „Es muss ja nichts Großes sein.“ Der Ratsmann stellt sich eine Rutsche, eine Schaukel und einen kleinen Kletterpunkt vor. Dass schon das schnell ins Geld gehen kann, schrieb der Bürgermeister allen schon einmal ins Merkheft. Einfach etwas hinstellen und fertig, funktioniere nicht. Kurzum: Die Kremkauer wollen sich für ein mögliches Projekt die nächsten Wochen schlaumachen. VON MARCO HERTZFELD  

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