Wie tief steckt die Firma im Stendaler Wahlskandal drin? / Sebastian Striegel (Bündnis 90) hakt nach

Suppenmanufaktur im Fokus

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Die Klädener Suppenmanufaktur ist eines der wichtigsten Unternehmen in der Bismarker Region und ein ebenso wichtiger Arbeitgeber. Nun will Sebastian Striegel herausfinden, wie die Firma zu ihren Fördermitteln gekommen ist. 

Magdeburg/Altmark. Klädens Suppenmanufaktur war jetzt Gegenstand einer sogenannten kleinen parlamentarischen Anfrage im Landtag.

Sebastian Striegel, (Bündnis 90/ Die Grünen)

Der Abgeordnete Sebastian Striegel (Bündnis 90/ Die Grünen) wollte von der Landesregierung wissen, wann, welches Fördermittel für das Unternehmen geflossen ist. Hintergrund sei der Stendaler Wahlskandal, in dem die Geschäftsführerin der Firma, ihr Ehemann und Angestellte eine Rolle spielen.

Im Rahmen der Arbeit des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Affäre, dem Striegel angehört, sei die Firma in den Fokus seines Interesses gerückt. Es gehe ihm darum zu beleuchten, ob durch die Förderungen Abhängigkeiten entstanden sind, die das Handeln der Personen beeinflusst haben könnten.

Aus der Antwort der Landesregierung, die vom Wirtschaftsministerium erstellt wurde, geht hervor, dass Gelder aus verschiedenen Fördertöpfen geflossen sind. Summen werden öffentlich nicht genannt. Eine Bewertung dazu, wollte Striegel noch nicht abgeben. „Die Erkenntnisse werden in die weiteren Zeugenbefragungen im Ausschuss einfließen“, sagt er. Die nächste Sitzung des Untersuchungsausschusses wird am 12. August stattfinden.

Von Christian Wohlt

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