Sportlerheim in Schinne erhielt neues Dach und Fassade / Kosten: 50 000 Euro

Statt tristem Grau leuchtend Weiß

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Die neue Fassade strahlt mit dem neuen Dach um die Wette. Auf der Rückseite fehlt noch das Bild, welches 1981 zur 800-Jahr-Feier an die ehemals graue Fassade angebracht wurde. Insgesamt sind rund 50 000 Euro in die Sanierung geflossen.

Schinne. Nach und nach nahm die neue Fassade des Sportlerheims in Schinne ihre Form an, bis sie jetzt in strahlendem Weiß mit roten Fensterrahmen daherkommt.

Vor rund einem Jahr hatte der Stadtrat der Einheitsgemeinde die finanziellen Mittel für das Renovierungs-Vorhaben freigegeben. Als außerplanmäßige Ausgabe im Haushalt. Schließlich war das Sportlerheim zu Gunsten der beiden Grundschulen in Schinne und Dobberkau immer weiter nach hinten geschoben worden. Von dem früheren DDR-Charme des Gebäudes ist heute nichts mehr übrig geblieben. Das Asbest-Dach gehört der Vergangenheit an und war das Erste, was bei den Bauarbeiten am dem eingeschossigen und grauen Sportlerheim entfernt und durch ein neues Dach ersetzt wurde. Die Solaranlage, die noch auf dem alten Asbest-Dach angebracht worden war, wurde nach der Sanierung wieder in Betrieb genommen.

Auch die Fassade, die bereits bröckelte, wurde erneuert und erhielt einen weißen Anstrich. Noch fehlen die Schilder des Sportvereins und die Lampen über dem Eingang. Die kleine Mauer vor dem Gebäude musste im Zuge der Arbeiten ebenfalls weichen. An der neuen Fassade fehlt aber noch etwas – das Bild an der Hausrückseite, welches zur 800-Jahr-Feier von Schinne im Jahr 1981 dort angebracht wurde. Es soll aber laut Planung wieder an dieselbe Stelle gemalt werden, erklärte Ortsbürgermeister Ralf Berlin vergangenes Jahr im Stadtrat. Insgesamt kosten die Sanierungs-Arbeiten 50 000 Euro. 27 200 Euro kommen dabei aus dem Dorferneuerungsprogramm. Die restlichen 22 800 Euro werden aus den Einnahmen des Windparks bei Schinne entnommen. Diese Mittel hatte sich die ehemalige Gemeinde Schinne im Rahmen des Gebietsänderungsvertrages vorbehalten.

Von Bianca Lange

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