Am Birkenweg in Bismark soll neues Bebauungsgebiet entstehen / Sieben Grundstücke und mehr geplant

Stadt schafft mehr Bauflächen

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Auf dieser rund 13 060 Quadratmeter großen Grünfläche (siehe Foto), die am Birkenweg angrenzt, sollen bald fünf bis sieben, vielleicht sogar noch mehr, Bauflächen zur Verfügung stehen. Das Interesse, in der Ortschaft Bismark zu leben, scheint groß zu sein.

Bismark. In den Wohngebieten „Bismark Süd I und II“ liegen aktuell, so die Stadtverwaltung, konkrete Bauanfragen vor. „Leider haben wir gegenwärtig keine offenen Blauflächen, die sich in kommunaler Hand befinden und zum Verkauf angeboten werden können“, erklärt Bürgermeisterin Annegret Schwarz.

Doch das Interesse mehr Menschen, besonders junge Familien für das Leben auf dem Land zu begeistern und in die Einheitsgemeinde zu locken, ist groß.

Um diesem momentan vorherrschenden Baulandmangel entgegenzuwirken, hat sich die Verwaltung an einen in der Region ansässigen Landwirt gewandt und mit ihm Flächen getauscht. „Die Stadt hatte Flächen, die landwirtschaftlich genutzt werden konnten. Im Verhältnis 1:1 haben wir mit dem Landwirt getauscht“, erklärt Annegret Schwarz.

Das neue Bebauungsgebiet ist rund 13 060 Quadratmeter groß und wird an den Birkenweg angegliedert. Nach Aussagen von Bismarks Verwaltungschefin sollen auf der Grünfläche fünf bis sieben Baugrundstücke entstehen. Sie schließt allerdings nicht aus, dass es eventuell noch mehr werden könnten. Über die Größe der Grundstücke und die Kosten könne sie zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. Diese Angaben und weitere Rahmenbedingungen werden in einer Satzung festgelegt, die noch ausgearbeitet werden muss.

Die anfallenden Honorarkosten für die Durchführung des Bauleitplanverfahrens sowie die Vermessungskosten für die erforderliche Teilung der entstehenden Baugrundstücke, übernimmt die Stadt Bismark. Hierfür wurden im aktuellen Haushaltsplan 30 000 Euro einkalkuliert. „Diese Kosten werden dann auf den Kaufpreis umgelegt“, sagt Schwarz.

Ziel sei es, dieses Jahr die planerischen Voraussetzungen zu schaffen und nächstes Jahr mit der Vermarktung der Grundstücke zu beginnen. „Die Bürger werden über den Verlauf des Verfahrens im Bürgerkurier und über die Presse informiert werden“, verspricht sie.

Von Marilena Berlan

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