Für Menschen ungefährlich: Der Honig kann trotzdem verzehrt werden

Sperrbezirk rund um Berkau: Amerikanische Faulbrut in Bienenstand festgestellt

+
Bienen füllen Honigwaben (Symbolbild).

pm/mih Berkau. Am Mittwoch, 10. April ist in einem Bienenstand in Bismark, Ortsteil Berkau, der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt worden. Dies teilt der Landkreis Stendal am heutigen Mittwoch mit.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine Erkrankung der Bienenbrut und führt zum Absterben der Brut.

Die Übertragung des Erregers erfolgt durch sehr widerstandsfähige und jahrelang überlebensfähige Sporen beim Kontakt zwischen Bienen oder beim Verbringen von Bienenvölkern sowie beim Austausch von Gerätschaften und Bienenprodukten. Zur Bekämpfung der Seuche muss ein Sperrbezirk gebildet werden, der den Bereich südwestlich von Bismark mit den Ortsteilen Berkau, Kremkau und Wartenberg umfasst und bis in den Altmarkkreis Salzwedel reicht.

Alle Imker in diesem Bereich sollen sich beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Stendal melden, damit eine amtliche Untersuchung der Bienenvölker durchgeführt werden kann. Bienen und genutzte Gerätschaften dürfen aus dem Sperrbezirk nicht verbracht werden. Der von Bienenvölkern im Sperrbezirk gewonnene Honig kann uneingeschränkt als Lebensmittel genutzt werden.

Menschen sind für den Erreger nicht empfänglich. Eventuelle Fragen sind an das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Stendal, Arnimer Straße 1 – 4, 39576 Hansestadt Stendal, an die E-Mail-Adresse veterinaeramt@landkreis-stendal.de oder an die Telefonnummer (03931) 607 712 zu richten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare