„Haben an Qualität gewonnen“

Sekundarschule Bismark eröffnet Multifunktionsraum im Kleinen

Lange haben die Schüler der Sekundarschule Bismark auf den Multifunktionsraum gewartet. Seit dieser Woche können sie dort essen und ihre Freistunden verbringen.
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Lange haben die Schüler der Sekundarschule Bismark auf den Multifunktionsraum gewartet. Seit dieser Woche können sie dort essen und ihre Freistunden verbringen.
  • VonLina Wüstenberg
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Nach langem Warten konnte am Montag intern der Multifunktionsraum der Sekundarschule Bismark eröffnet werden. Der Raum wird aktiv von den Schülern sowohl für das Mittagessen als auch in den Freistunden genutzt.

Bismark – Nach gut anderthalb Jahren Bauzeit konnte am Montag der Schülerrat symbolisch das Eröffnungsband für den Multifunktionsraum der Sekundarschule Bismark durchschneiden. Vom März 2020 bis Oktober 2021 wurde an diesem gebaut (AZ berichtete).

Mit dem Multifunktionsraum bekommt die Sekundarschule Bismark einen Speiseraum. „Vorher konnten wir das den Schülern nicht bieten. Sie mussten teilweise aus Assietten essen“, berichtet Schulleiterin Birgit Smirnow. Eine Assiette ist eine flache Verpackung in Form einer Folienschale.

Doch damit ist nun Schluss. In dem Raum gibt es eine richtige Essensausgabe und die Schüler haben dort genug Platz, um in Ruhe Essen zu können. Aktuell nutzen das Essensangebot 30 Kinder. Aber das soll sich in der kommenden Zeit noch steigern, hofft Smirnow. Sie berichtet, dass alle Schüler begeistert von dem Multifunktionsraum seien, da sie jetzt beispielsweise nicht mehr auf beengten Raum essen müssten.

Der neue Raum wird aber nicht nur als Mensa verwendet. Dort können Veranstaltungen stattfinden oder die Schüler nutzen ihn als Aufenthaltsraum für ihre Freistunden. Er werde auch von den Schülern gut angenommen. „Ich sehe morgens vor dem Schulbeginn dort oft schon Licht brennen“, freut sich die Schulleiterin. Die Nutzung des Raums läuft in Eigenverantwortung der Schüler, indem sie sich vorher in eine Liste eintragen.

An der Gestaltung des Raumes waren die Schüler nicht beteiligt. Das wurde unter anderem durch einen Architekten geregelt. „Mir war es aber wichtig, dass er vielseitig benutzt werden kann“, äußert sich Smirnow. Auch gibt es für die Zukunft schon Pläne für einen möglichen Schülerkiosk, der im Eingangsbereich eingerichtet werden soll.

Die Eröffnung des Raums wurde nur intern gemeinsam gefeiert. Jedoch ist für das kommende Jahr ein Schulfest zum 110-jährigen Jubiläum der Sekundarschule geplant. Die Planungen dazu laufen bereits. Der Bau des neuen Gebäudes dauerte länger als ursprünglich gedacht. Das lag vor allem an verschieden Widrigkeiten zu Beginn der Bauarbeiten.

Die Gesamtkosten für dieses Projekt beliefen sich auf 780 800 Euro. „Die Planungsleistungen in Höhe von 125 000 Euro wurden durch den Landkreis Stendal durch Eigenmittel finanziert“, teilt Kreissprecherin Angela Vogel auf Anfrage der AZ mit.

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