Viele Besucher zum Tag der offenen Tür an der Sekundarschule in Bismark

Schüler machen Schule

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Ein Glas Wasser auf den Kopf stellen, so, das nichts ausläuft, wurde im Physikraum probiert, und mit einer Karteikarte klappt das Experiment auch bei dem einen oder anderen.

Bismark. Es hatte schon etwas von einem Déjà-vu, als sich am Sonnabend die Türen der Bismarker Sekundarschule für Besucher öffneten. Denn wie schon im letzten Jahr war es draußen vor der Tür mächtig glatt.

Im letzten Jahr verhinderte Blitzeis, das viele Familien zum Tag der offenen Tür kamen, in diesem Jahr war es der Schnee – doch die Straßen waren relativ frei, und so gab es dann im Verlauf des Vormittages ein doch stetig steigenden Besucherzuspruch.

Bei Hana Denecke (15) aus Kläden schauten unter anderem (v. l.) Jolina Lagner, Viven Zimmermann und Yasmin Lagner durch das Mikroskop.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Birgit Smirnow, Leiterin der Sekundarschule, ließ der Schulchor seine Stimmen erklingen. Im Anschluss gab es dann die Möglichkeit, die Schule zu erkunden. Viele der Schüler hatten ihre Eltern, einige auch die Großeltern mitgebracht. Viele von ihnen waren einst selbst Schüler der Sekundarschule in Bismark. Fast alle Räume konnten am Tag der offenen Tür betreten werden. In den meisten gab es etwas zum Schulalltag zu erfahren.

Auch der Förderverein der Sekundarschule präsentierte sich mit einem kleinen Stand. Einige Schüler verkauften selbstgebackene Waffel und weitere Leckereien, die für den Rest der Erkundungstour stärkten.

Der 16-jährige Paul Bade zeigte, wie sich eine Kugel zwischen mit Strom geladenen Platten verhält. 

In der obersten Etage waren der Physik- und Chemieraum die beliebtesten Räume, denn hier gab es viele Experimente zu sehen. Allein im Physikraum hatten die Schüler für ihr Publikum 15 Experimente aus den verschiedenen Bereichen aufgebaut. Jeder, der einmal das eine oder andere Experiment ausprobieren wollte, durfte unter Anleitung der Schüler alles mitmachen.

Auch im Chemieraum gab es zu den Vorführungen kaum einen freien Stuhl. Die Schüler zeigten elf Experimente vom einfachen Trennen von Eisenspänen bis hin zum richtigen Löschen eines Paraffinbrandes. Bei diesem Experiment wurden die Schüler von einem Fachlehrer unterstützt.

„Schade, dass das Wetter wieder einmal nicht so mitgespielt hat“, sagte Birgit Smirnow. Dennoch seien sie mit der Besucherzahl zufrieden und der Tag der offenen Tür alles in allem erfolgreich.

Von Maik Bock

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