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Schreibwerkstatt erfolgreich abgeschlossen

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Von: Lina Wüstenberg

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Den Schüler der 6b der Sekundarschule Bismark hat die Schreibwerkstatt Spaß gemacht. Autorin Karen Galster (l.) hat sie bei den einzelnen Schritten unterstützt.
Den Schüler der 6b der Sekundarschule Bismark hat die Schreibwerkstatt Spaß gemacht. Autorin Karen Galster (l.) hat sie bei den einzelnen Schritten unterstützt. © Wüstenberg

Mit Freude können die Schüler der 6b der Sekundarschule Bismark ihr eigenes Gruselbuch in den Händen halten. Es entstand im Rahmen der Schreibwerkstatt unter der Leitung von Autorin Karen Galster.

Bismark – „Ich möchte auch gar nicht lange herumreden, sondern teile die Bücher einfach aus“, begrüßt Autorin Karen Galster die Schüler der sechsten Klasse der Sekundarschule. Im Gepäck hat sie das fertige Buch mit den zehn Geschichten und den zwei Comics der Kinder, die in der Schreibwerkstatt entstanden sind (AZ berichtete).

Einige Gruppen präsentieren ihre Geschichten vor der Klasse. Michel und Finn machen mit „Eine coole Gruselgeschichte“ den Anfang. Sie ist zweiteilig aufgebaut. Im ersten Teil geht es um zwei Jungs, die zu Halloween um die Häuser ziehen. Aber in einem davon passieren merkwürdige Dinge. Sie werden beispielsweise von einem Geist erschreckt. Im zweiten Teil müssen die beiden aus einem Labyrinth finden.

Das „Schulgespenst“ stammt aus den Federn von Lea Sophy, Max und Malte. Dort geht es um einen Jungen, der das Schulgespenst entdeckt. Er soll die anderen Schüler dazu bringen, mit dem Geschrei aufzuhören. Als er es jedoch nicht schafft, sorgt das Gespenst dafür, dass er sich auf seinen Stuhl mit Kaugummis setzt und in der Mathearbeit die Note sechs bekommt.

„Ich habe einen kleinen Blick reingeworfen. Es ist sehr schön geworden und auch sehr umfangreich. Die Kinder haben auch schöne Illustrationen geliefert. Ein gelungenes Projekt“, sagt Bibliotheksleiterin Annette Stüwe zu dem Werk. Die Mehrheit der Klasse würde noch einmal an solch einer Schreibwerkstatt teilnehmen. „Mir hat das Schreiben am meisten Spaß gemacht“, äußert sich Schülerin Chelsee. Sie ist von ihrem Mitschüler und Zeichner Lucas auf die Idee gebracht worden, über einen Bauernhof zu schreiben.

Galster hat an den Geschichten außer der Rechtschreibung nichts weiter geändert. „Es war schon ein bisschen Arbeit gewesen.“ Dennoch ist es ihr wichtig, dass die Schüler etwas in die Hand bekommen. Der Autorin hat gut gefallen, dass sich die Kinder schnell reingefunden und sich darauf eingelassen haben. „Vor allem, dass alle immer fleißig mitgearbeitet haben. Wenn ich hier war, waren die Köpfe unten. Die Kinder haben gemalt und geschrieben“, ergänzt Stüwe.

Die Schreibwerkstatt startete am 1. November und die Schüler konnten in sechs Stunden ihre eigenen Geschichten erschaffen. Zum Abschluss bedankt sich die gesamte Klasse bei der Schriftstellerin mit einem Blumenstrauß.

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