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Schinner Gerätehaus wird am alten Standort neu errichtet

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Von: Lisa Maria Krause

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Das derzeitige Feuerwehrgerätehaus in Schinne. Im Hintergrund die Kirche und die Bushaltestelle.
Der Haushaltsplan für dieses Jahr der Einheitsgemeinde Bismark sieht auch Mittel für das neue Schinner Feuerwehrgerätehaus vor. Der Standort bleibt derselbe, wie es sich der Ortschaftsrat gewünscht hatte. © Lisa Maria Krause

Es gibt Neues zum Brandschutz in Bismark. Allem voran das neue Feuerwehrgerätehaus in Schinne: Für den Neubau in den kommenden zwei Jahren werden pro Jahr jeweils 450 000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Es wird am alten Standort errichtet.

Bismark/Schinne - Bereits 50 000 Euro sind für den Grunderwerb und die Antragstellung für eine Förderung in diesem Jahr veranschlagt. 2021 waren es 20 000 Euro. Der Neubau wie auch andere weitläufige Investitionen in den Brandschutz dient neben der Sicherheit in der Einheitsgemeinde auch der Aufgabe, die den ehrenamtlichen Brandschützern auf dem zukünftigen A14-Abschnitt zukommt.

Hauptamtsleiter Marco Henschel informierte im Hauptausschuss darüber, dass der Antragstermin für das Gerätehaus der 31. März ist. „Erste Zeichnung haben wir mit der Feuerwehr vor Ort kommuniziert und sind ansonsten in Vorbereitung und wollen den Fördermittelantrag stellen.“

Über das neue Feuerwehrgerätehaus wollten auch die Mitglieder des Schinner Ortschaftsrats in der vergangenen Sitzung sprechen. Dazu war vorgesehen, dass Henschel über den aktuellen Stand des Baus informiert.

„Er konnte krankheitsbedingt nicht kommen. Deswegen haben wir darüber nicht gesprochen. Auch wenn ich es gerne gehabt hätte“, sagt Schinnes Ortsbürgermeister Ralf Berlin (FDP) auf AZ-Nachfrage. Klaus-Dieter Schönhoff (UWGD) fragte in der Sitzung bezüglich des Feuerwehrautos in Belkau: „Kriegen wir das besetzt?“

Henschel antwortete daraufhin: „Grundsätzlich ja. Das mussten wir mit dem Antrag nachweisen.“ In Belkau sind es von den 16 Kameraden vier Maschinisten, die einen großen Führerschein haben. Jedoch können laut Henschel im Moment zwei das Fahrzeug fahren, bei den anderen beiden haben sie Kontakt bezüglich der Verlängerung aufgenommen. „Es haben mehr den Führerschein, da sind aber diverse von abgelaufen“, meinte der Hauptamtsleiter.

Im Haushaltsplan der Einheitsgemeinde stehen für den Brandschutz insgesamt 987 400 Euro zu Verfügung. Es sind neben der Investition in das Gerätehaus auch weitere für den Brandschutz geplant. Dazu gehören unter anderem Fahrzeuge, die Absauganlage in Hohenwulsch, Feuerwehrtore, Löschbrunnen, Ausstattung, Funkalarmempfänger, die Löschwasserentnahme, eine Sirenenmastanlage und eine Software.

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