Grundschule beteiligt sich nicht

Schinne: Erntedankfest im Startloch

Der Festumzug zum Schinner Erntedankfest 2018.
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Der Höhepunkt des alljährlichen Erntedankfestes in Schinne, der Umzug mit den Vereinen und den Bauern, soll auch dieses Jahr stattfinden.
  • Lisa Maria Krause
    VonLisa Maria Krause
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Noch zwei Wochen bis Schinne wieder sein Erntedankfest feiert. Inzwischen steht auch das Programm, wie Ralf Berlin (FDP), Ortsbürgermeister von Schinne, der AZ berichtet.

Schinne - Wenn auch mit einem kleinen Dämpfer. „Die Grundschule und der Hort sagen, das ist zu knapp“, behauptet Berlin. Die Einrichtungen hätten ihre traditionellen Beiträge für dieses Jahr abgesagt.

Auf AZ-Anfrage will Marion Seider, Leiterin der Schinner Grundschule, keine genaueren Gründe für die Absage nennen. Sie will aber betont wissen, dass dahinter „keine böse Absicht“ stecke.

Auch eine Hüpfburg wie all die Jahre zuvor würde dieses Jahr wohl ausfallen, erklärt Berlin. Dass nicht so wirklich Stimmung für das 25. Erntedankfest in Schinne aufkommt, bedauert der Ortsbürgermeister. „Es ist schade, dass wir nicht größer planen können.“ Dafür scheint sich der Ortsbürgermeister sehr sicher mit dem Konzept zu fühlen: „Wir sind draußen und locker unter 1000.“

Nach Absprachen mit dem Ortschaftsrat kann Berlin nun auch Genaueres zum Programm am Sonnabend, 11. September, berichten: So beginnt der Erntedankgottesdienst in diesem Jahr um 14 Uhr. Danach folgt gegen 14.45 Uhr der alljährliche Umzug mit den Vereinen. „Die Bühne wird aufgebaut von der Feuerwehr und der Förderverein spendet das Parkett“, erklärt der Ortsbürgermeister. Traditionell gibt es eine Bühne mit Programm vor dem Feuerwehrgerätehaus in Schinne.

Die Bismarker Blasmusikanten sollen auftreten und wohl werde auch der Schinner Carneval Club etwas Kulturelles beisteuern. „Die Schinner Frauen verkaufen vielleicht Kuchen.“ Zu dem genauen Programm soll jeder Bürger einen Einwurfzettel bekommen. Zum finanziellen Aufwand berichtet Berlin: „Wir kriegen eine Menge Spenden und sonst wird es mit Ortsmitteln finanziert.“ Genaue Zahlen nennt er nicht. „Wir sind immer dran, weil es das Highlight des Jahres ist.“ Das Erntedankfest sei ganz zu Anfang für die Ortschaft, für die Gemeinde gedacht gewesen.

Ob das 26. Fest als Ausgleich größer geplant wird, um das Jubiläum nachzufeiern, kann der Ortsbürgermeister noch nicht sagen. „So weit bin ich nicht.“ Die Corona-Regeln für Veranstaltungen ärgern ihn.

„Das weckt nicht Begeisterungsstürme. Eins darfste, anderes nicht“, beschwert sich Berlin über Unklarheiten in den Verordnungen. Es brauche klare Richtlinien. Die Vorschriften auf 30 Seiten könne keiner verstehen.

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