Etwas Junges fürs Auge und etwas Altes zum Anfassen gab es beim 42. Rosenball am Sonnabend und Sonntag in Schernikau zu erleben

„Rosenball wurde zum Wasserball“

An mit Rosen dekorierten Tischen rutschten die Besucher auf den Bänken der Scheune zusammen. Zahlreiche Gäste waren zum 42. Rosenball gekommen. Fotos (2): Bock

mb Schernikau. Etwas Junges fürs Auge und etwas Altes zum Anfassen gab es beim 42. Rosenball am Sonnabend und Sonntag in Schernikau zu erleben. Auf zum traditionellen Rosenball hieß es für viele Gäste der Region um die kleine Ortschaft Schernikau, denn dort hatten Feuerwehr und Einwohner das beliebte Tanzvergnügen in der großen Scheune Richtung Belkau wieder vorbereitet.

Zur nunmehr 42. Auflage des beliebten Rosenfestes legte am Sonnabend „DJ Kotte“ auf, nur das Wetter wollte einfach nicht mitspielen. Der Dauerregen lud nicht zum Verweilen vor der Scheune ein, sondern zum Zusammenrücken auf den Sitzbänken. Der Förderverein der Schernikauer Feuerwehr lud zum Rosenball in die alte Festhalle und gut 100 Gäste aus Nah und Fern wollten sich auch in diesem Jahr den Rosenball nicht entgehen lassen.

Am Sonnabend gab es etwas Junges fürs Auge, denn die „Sugar Girls“ aus Stendal boten einige Tanzeinlagen und sinnliche Bewegungen, auch das Mittanzen war ausdrücklich erwünscht. Bis in den frühen Morgen hinein gab es Tanz und Spaß für die Gäste auf der Tanzfläche und an den mit Rosen geschmückten Tischen. Der Sonntag stand dann ab 11 Uhr ganz im Zeichen der Familie und der Feuerwehr.

Hier hatte Diethard Grell zur Begrüßung der zahlreichen Gäste schmunzelnd erwähnt, dass der Rosenball in diesem Jahr eher zum Wasserball geworden ist und man in den ganzen Jahren wirklich noch nie so ein schlechtes Wetter hatte. So gab es in diesem Jahr leider keine sonntäglichen Spaßwettkämpfe der Feuerwehren, denn man wollte die Bekleidung nicht einsauen. „Wir sind wirklich nicht wasserscheu“, so Diethard Grell, „doch das Wetter spielt einfach nicht mit“. Für die Kameraden aus Belkau, Schinne und vom Gastgeber Schernikau war es aber wirklich kein Problem, dass die beliebten Spaßwettkämpfe ausfallen mussten. Gab es doch etwas anderes Besonderes zu sehen.

Vom Landesfeuerwehrmuseum hatten zwei richtige „Veteranen“ den Weg nach Schernikau gefunden und zwar zwei Oldtimer der Löschtechnik. Zum einen ein Pulverlöschfahrzeug, das es auf der ganzen Welt nur noch hier in Stendal gibt und zum anderen ein Feuerwehrrüstkran, der auch ein ganz besonderes Stück aus der Sammlung des Museums ist. Es gab nun ausführliche Erläuterungen der beiden Fahrzeuge und der alten Technik zum Anfassen. Pünktlich zum Mittag rollte die Feldküche aufs Festgelände und es gab feuerwehrtypisch Erbsensuppe mit Bockwurst. Am Nachmittag sorgten Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl beim anregenden Erfahrungsaustausch der Kameraden über das Feuerwehrwesen früher und heute.

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