Bürgermeisterin lässt sich auf Bauende im April festnageln

Richtfest in Schinne: Sporthallenbau die Krone aufgesetzt

Ralf Berlin (l.), Ortsbürgermeister von Schinne, und Annegret Schwarz, Einheitsgemeinde-Bürgermeisterin von Bismark, stießen mit dem zuständigen Zimmermann auf den errichteten Dachstuhl der Turnhalle an. Natürlich alkoholfrei.
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Ralf Berlin (l.), Ortsbürgermeister von Schinne, und Annegret Schwarz, Einheitsgemeinde-Bürgermeisterin von Bismark, stießen mit dem zuständigen Zimmermann auf den errichteten Dachstuhl der Turnhalle an. Natürlich alkoholfrei.

Schinne – Ein Anstoßen auf den Bau, die Unterstützer und andere Beteiligte, und dann zerschellt das Sektglas am Boden.

Die Schinner Grundschule, der Stadtrat Bismark und einige Gäste begingen so das Richtfest für die neue Sporthalle auf dem Gelände der Schule am Mittwochnachmittag.

Einige Kinder der Grundschule Schinne hatten einen Tanz zu einem taiwanesischen Fischerlied einstudiert.

Geplant war die Halle schon lange. Den Bewilligungsbescheid vom Land Sachen-Anhalt erhielt die Stadt Bismark aber erst 2019. Im Winter letzten Jahres konnte dann der erste Spatenstich vorgenommen werden (AZ berichtete). „Bei strahlendem Sonnenschein, so wie heute“, betonte Annegret Schwarz (CDU), Einheitsgemeinde-Bürgermeisterin von Bismark. Nur, dass es im Vergleich doch sehr warm war.

Traditionell gehört zu einem Richtfest, das die Errichtung des Dachstuhls feierlich begeht, auch ein Zimmermannsspruch und das Einschlagen eines Nagels von dem Bauherren. Letzteres übernahmen Schwarz und Ralf Berlin (FDP), Schinnes Ortsbürgermeister.

Die Gäste konnten sich bei der Gelegenheit die Anfänge der Turnhalle einmal von innen anschauen.

Außerdem hatten einige Kinder der Grundschule zwei Tänze für das Richtfest einstudiert. Schwarz nahm sich die Zeit, um sich bei ihnen, den Ämtern und den Baufirmen zu bedanken. Nach einer derzeitigen Zwischenrechnung lägen sie im Kostenplan. Ein paar Gewerke müssten noch ausgeschrieben werden, sagte sie. Insgesamt sollte die Turnhalle etwa 1,5 Millionen Euro kosten. Schließlich richtete sich Schwarz wieder an die Kinder: „Passt auf, dass die Bauarbeiter fleißig arbeiten und eure Turnhalle fertig bauen.“ Die Bürgermeisterin versprach den derzeitigen Viertklässlern, dass auch sie noch ein paar Sportstunden in der neuen Halle haben könnten. Denn: „Wir geben uns alle Mühe, nicht im Dezember, sondern im April fertig zu werden, damit wieder gutes Wetter beim Einweihungsfest ist“, erklärte Schwarz zwinkernd. Zuvor war von einer Fertigstellung dieses Jahres gesprochen worden. VON LISA KRAUSE  

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