TuS Schwarz Weiß Bismark investiert insgesamt 20 000 Euro in automatische Beregnungsanlage im Waldstadion

13 Regner sorgen für feuchten Rasen

Jens Peters zieht mit maschineller Hilfe die Gräben für die Beregnungsanlage auf zwei Fußballfeldern des TuS. Zwei Gräben gibt es an den Seitenlinien, zwei an der Stirnseite und einen in der Mitte.

Bismark. Langsam aber stetig bewegt Jens Peters die rote Maschine an der Seitenlinie des Fußballfeldes entlang.

Nacheinander entstehen an den beiden Stirnseiten, den beiden Seitenlinien und einmal quer durch das Feld schmale Gräben, in denen nach und nach schwarz blaue Leitungen verlegt werden. An jeweils drei Stellen der Seiten und zwei in der Nähe der Tore sind die Gräben stärker ausgeschachtet, dort liegen schon die ersten Regner in der Erde. Seit gestern bekommt der TuS Schwarz Weiß Bismark eine neue Beregnungsanlage für zwei Fußballfelder des Waldstadions.

Frank Henze beobachtet die einzelnen Arbeitsschritte einer Firma aus der Nähe von Lüneburg. „Insgesamt werden am Ende 13 Regner rund um das Fußballfeld im Boden liegen“, erklärt das Vorstandmitglied vom TuS. Da zwei Plätze mit einer neuen Anlage versehen werden, hat der Verein gleich 26 davon angeschafft, jeder einzelne hat eine Durchmesser-Wurfweite von 52 Metern. Da bleibt kein Grashalm verschont.

Wenn alle Leitungen verlegt und an den Brunnen angeschlossen sind, soll die Beregnung der Grünfläche voll automatisch funktionieren. Es gibt Regen- und Sonnensensoren, im Sommer wird mehr gesprengt als im Herbst und niemand muss mehr per Hand die einzelnen Sprenger umsetzen, damit auch jede Ecke des Feldes mit Wasser bedeckt wird und der Rasen nicht vertrocknet. Einmal eingestellt, läuft die Anlage allein. „Das ist ein schönes neues und vor allem effizientes System“, so Henze. Aber es hat auch seinen Preis. Insgesamt fließen rund 20 000 Euro in die Anlagen an beiden Feldern. Die Hälfte davon hat die Ortschaft Bismark übernommen, als Förderung, allerdings schon im vergangenen Jahr.

2011 konnten die notwendigen Materialien im Wert von 10 000 Euro gekauft werden, aber im Dezember habe man mit den Arbeiten noch nicht beginnen wollen, erklärt Henze. Und vor allem sollte der aktuelle Punktspielbetrieb noch abgewartet werden. Der ist jetzt fast vorbei. Knapp drei Tage werden die Arbeiter für die Installation der Beregnungsanlagen benötigen, dann muss noch die Elektrik überarbeitet und die Ringleitung an den Brunnen auf dem Gelände des Waldstadions angeschlossen werden, bevor die Regner endlich Wasser führen.

Die andere Hälfte der Kosten trägt der TuS selbst. Auch, um die eigenen Mitarbeiter und Helfer in dieser Hinsicht zu entlasten.

Von Bianca Lange

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