Vereinsmitglieder ziehen Bilanz / Neue Feuermelder noch in diesem Jahr

Randale im JFZ: „Viel Geld verbrannt“

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Als Dankeschön für immer währende Unterstützung überreichte Vorstandsvorsitzender Frank Piotrowski (M.) und JFZ-Leitern Anja Dräger (r.) ein Blumendankeschön an Katrin Kattengell, Britt Klamke (v.l.) und Simone Marx.

mb/bl Bismark. Es sei ein Jahr mit Licht und Schatten gewesen, erklärte Anja Dräger, Leiterin des Bismarker Kinder- und Jugendfreizeitzentrums, als sie bei der Jahreshauptversammlung über das vergangene Jahr spricht.

Dabei waren der Vorstand des Fördervereins sowie die Mitglieder ihren Jahresbericht vortrug. „Im Oktober, November und Dezember 2011 gab es fast keine freien Termine mehr in unserem Geburtstagsraum. “ Die Idee, die man vor gut zwei Jahren hatte, trug gewaltig Früchte und es wird immer beliebter, im JFZ den Kindergeburtstag zu feiern. Im Mittelpunkt der durch Vorstandsmitglied Angelika Henneick geführten Zusammenkunft standen unter anderem die Aktivitäten und Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Einen Ausblick auf das neue Jahr wagte sie aber auch schon.

Wie schon in den Jahren zuvor hat sich Bewährtes wieder durchgesetzt und Aktionen verschiedenster Arten wurden zusammen mit den Kindern und Jugendlichen durchgeführt. So gab es unzählige Bastelnachmittage und die Hauptveranstaltungen wie die Frühlings-Bastelwerkstatt, Weihnachtsbastelwerkstatt oder die Aktionen in den einzelnen Ferienprogrammen kamen gut an.

Aber dort, wo Licht ist, ist auch Schatten, denn vor allem die Sicherheitstechnik im JFZ muss auf den Prüfstand. Schnellstens soll die Anschaffung und Montage von Rauchmeldern über die Bühne gehen, was an diesem Abend auch beschlossen wurde und noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll.

Kein finanzieller Engpass durch Zuschüsse

Alle Aktionen kann man nur durchführen, wenn auch aus finanzieller Sicht alles gut läuft und so habe es 2011 keine Engpässe gegeben. „Das hat uns sehr gefreut“, Henneick. Zuschüsse gab es vom Landkreis und der Stadt Bismark pünktlich, und auch der Kreis-, Kinder- und Jugendring erstattete die Sachkosten für Mitarbeiter, die jeweils in zwei Projekten im JFZ für eine gewissen Zeitraum beschäftigt waren. Anja Dräger nutzte die Versammlung auch gleichzeitig, um sich bei allen Vereinsmitgliedern, den Sponsoren, den Behörden für ihre Unterstützung zu danken.

Unnötige Kosten für

Reparaturen von Randalen

„Aber leider wurde auch wieder viel Geld verbrannt“, sprich es musste für unnötige Reparaturen aufgebracht werden, wo man mit diesem Geld etwas Sinnvolleres hätte tun können. Im August wurden beispielsweise mutwillig der Postkasten, die Fensterläden und sogar die Dachrinne beschädigt. Trotzdem man zwei der Täter ermitteln konnte, die auch für die Schäden aufkamen, so musste der Förderverein für weitere Reparaturen in die Vereinskasse greifen. Auch die Auseinandersetzungen zum Jahresende mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen habe zugenommen. Sie seien früher Stammgäste gewesen und immer nett und freundlich im Haus. Doch dann seien sie nur noch gekommen, um die Einrichtung zu zerstören und frech, pöbelnd und respektlos den Mitarbeiterinnen gegenüber zu sein. Mit Hausverboten wollte man nicht reagieren, denn die hätten wohl nur weitere Aggressionen zu Tage gefördert, beschrieb Dräger. Die Mitarbeiter hätten stattdessen immer wieder das Gespräch gesucht und das mit einem kleinen Erfolg. Die Situation hat sich deutlich für beide Seiten gebessert.

Vor allem dankte Dräger in diesem Rahmen ihrem Team, das zum größtenteils auch ehrenamtlich immer da ist, wenn es um große Aktionen geht und auch der Vorstand sei immer wieder da, wenn er gebraucht werde.

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