Schnelles Löschen verhindert Großbrand

500 Quadratmeter in Flammen: Waldbrand bei Poritz

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Ein Waldbrand zwischen Poritz und Karritz auf rund 500 Quadratmetern hielt Wehren und Landwirte in Bewegung.

mb Poritz. Ein Entstehungsbrand in einem Waldstück an der Landstraße 21 zwischen Poritz und Karritz hielt am Donnerstagabend die Feuerwehren und Landwirte in Bewegung. An einem Weg, gut 250 Meter von der Straße entfernt, standen in einem Waldstück zirka 500 Quadratmeter Waldboden in Flammen.

Zum Glück war zu dieser Stunde kein so starker Wind wie in den vergangenen Tagen. Doch wäre das Feuer nur zwei Stunden später bemerkt worden, dann hätte es zu einem Großbrand in diesem Bereich des Hochwaldes kommen können, so die Feuerwehrleute vor Ort.

Gegen 21.18 Uhr heulten in Bismark, Poritz, Döllnitz und Büste die Sirenen und 45 Einsatzkräfte mit sieben Einsatzfahrzeugen rückten zum Brandort aus. Dazu kamen noch die örtlichen Landwirte sowie Mitarbeiter des Handelshofes, die mit schwerer Technik am Brandort anrückten. Hier im Einsatz waren Wasserwagen mit zirka 23.000 Liter sowie drei Traktoren mit Scheibeneggen.

Dank der schnellen Entdeckung des Entstehungsbrandes hatten die Einsatzkräfte das Feuer rasch unter Kontrolle. Die Brandränder wurden mittels Schippen und Spaten umgegraben und dem Löschwasser wurde ein kleiner Anteil Schaumbildner zugemischt, das sogenannte Netzwasser.

Nachdem die Feuerwehren nach und nach abrückten, übernahmen die Landwirte in Eigenregie das Löschen und es wurden zwei Wasserwagen voll über die Brandstelle versprüht. Auch Revierförster Bodo Storch aus Grassau eilte zum Brandort und ließ sich am Einsatzleitwagen die Lage vor Ort auf einer Karte zeigen. Bis nach 22 Uhr dauerten die Löscharbeiten in dem kleinen Waldstück an der L 21 an und Einsatzleiter Thomas Oesemann, Ortswehrleiter von Bismark, möchte sich ausdrücklich bei den Landwirten bedanken, die so schnell zur Einsatzstelle geeilt sind.

Waldbrand bei Poritz: 500 Quadratmeter in Flammen

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