Dorffest mit Löschfahrzeug-Schau, Wettbewerben, vielen Spaß-Spielen, Pferde-Bingo, Unterhaltung und Tanz

Polkau siegt vor Grävenitz und Wollenrade

Viel Kraft brauchten die Mannschaften beim Bierkisten-Stemmen in der Schräglage. Nur vier Männer durften mit anfassen.
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Viel Kraft brauchten die Mannschaften beim Bierkisten-Stemmen in der Schräglage. Nur vier Männer durften mit anfassen.

mb Grävenitz. Das Wetter war wie bestellt, die Sonne strahlte mit den Gästen des Grävenitzer Dorffestes um die Wette. Schon von Weitem waren die Martinshörner der historischen Löschfahrzeuge wie IFA W50 oder Garant zu hören.

Am Dorfeingang aus Ballerstedt kommend, versammelten sich Tanklöschfahrzeuge, Drehleiter und aktuelle Löschtechnik der Ortsfeuerwehren Grävenitz, Polkau und Wollenrade.

Soll ich oder soll ich nicht? Nach 30 Minuten hatte das Pony immer noch auf kein Feld geäpfelt.

Auf dem Festplatz eingetroffen, wurde die Technik für den kleinen Löschangriff bereitgelegt und man trat zur Begrüßung an. Wie Christian Böhler vom Förderverein der Ortsfeuerwehr Grävenitz sagte, habe man im Vorfeld 15 Einladungen an die umliegenden Wehren verschickt. Leider waren nur drei der Einladung gefolgt. Besonders schade fanden die Grävenitzer, dass nicht einmal die direkten Nachbarwehren Zeit für das Dorffest mit Löschangriff opfern konnten.

Hauptbrandmeister Rudolf Schrader ist seit 54 Jahren im Dienst. Auch diesmal startete er den Löschangriff mit der großen Klappe.

So startete man in kleiner Besetzung und nach zwei Durchläufen konnte sich Polkau über die schnellste Zeit freuen. Zweitschnellster war Gastgeber Grävenitz vor Wollenrade.

An der Wettkampfbahn nahmen die Gäste und Familienangehörigen auf den Bänken Platz und feuerten alle drei Mannschaften an. Nach dem Löschangriff sorgten Gaudi-Spiele für die Unterhaltung.

Im Anschluss lud der Förderverein alle Brandschützer zu lustigen Gaudi-Spielen am Festzelt ein. Dort galt es, die Kräfte im Bierkisten-Stemmen und Geschick beim Strahlrohr-Einfädeln in einen Saugkorb über vier Seile zu beweisen. Auch galt es, aus 20 Feuerwehr-Armaturen sowie Saug- und Druckschläuchen ein Ensemble zusammenzubauen. Weiterhin konnte man sich am Pferde-Bingo auf 100 Feldern beteiligen, was im vergangenen Jahr bei den Besuchern sehr gut ankam. Auf 100 Felder konnte man mindestens einen Euro setzen und von 15 bis 16 Uhr warteten dann alle, auf welches Feld das Pony äpfelt, also einen Haufen macht. Fallen die Äpfel auf ein Feld, das nicht gesetzt wurde, ging der Gewinn an den Förderverein der Ortsfeuerwehr.

Die Männer aus Polkau hatten die schnellste Zeit.

Für die Einwohner stand zur Unterhaltung eine Kegelbahn bereit, für die Kinder eine Hüpfburg und einige Wasserspiele. Im kleinen Festzelt gab es Kaffee, Kuchen und Torten, auf dem Grill brutzelten Steaks, Bratwurst und Bouletten. Wo am Nachmittag noch flotte Marschmusik und Schlager das Publikum zu den Spaßwettkämpfen unterhielten, gab es am Abend Tanz für Jung und Alt mit DJ Dirk Mertens aus Schinne.

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