Polizei wertet Videos aus

FCM-Schmierereien an mehreren Objekten in der ganzen Stadt

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Das Trafohäuschen auf dem Nettoparkplatz blieb ebenfalls nicht von Schmierereien verschont.

Bismark. Am Wochenende 8./9. August haben ein oder mehrere Unbekannte in Bismark einige Objekte mit FCM-Schriftzügen besprüht. Zurzeit wertet die Polizei die Überwachungsvideos von einer Tankstelle aus und hofft so, auf eine heiße Spur zu stoßen.

Das Trafohäuschen auf dem Nettoparkplatz blieb ebenfalls nicht von Schmierereien verschont.

Am Montagmorgen, 10. August, ist der Gemeindekirchenratsvorsitzenden Bärbel Bade auf ihrem Weg zur Arbeit der blaue Schriftzug an der Gartenmauer am Pfarrhaus aufgefallen, worauf sie umgehend die Polizei alarmiert hat. Der Regionalbereichsbeamte (RBB) Reiner Schikora machte daraufhin Beweisfotos von den Schmierereien und teilte auf AZ-Anfrage mit, dass es sich bei der Tat um eine Straftat handele, weil „eine Sachbeschädigung mit Substanzschädigung vorliegt“. Das heißt, bei einer Beseitigung der Sprayfarbe würde sich die stoffliche Zusammensetzung des Untergrundes verändern. Nach der Aufnahme der Fotos traf sich Schikora mit Bade und Pfarrer Donald Molin zu einem Gespräch, um unter anderem die Tatzeit eingrenzen zu können.

Auch an der Gartenmauer am Pfarrhaus sind der oder die Täter vorbeigekommen und haben sich dort verewigt.

Demzufolge müssen der oder die Täter irgendwann zwischen Samstagabend, 18 Uhr, und Montagmorgen, 7 Uhr, die Gartenmauer am Pfarrhaus besprüht haben. Eine solche Tat stößt bei Bade auf totales Unverständnis: „Es ist traurig, dass die Achtung des Eigentums Anderer bei einigen Bismarkern so weit zurückgegangen ist“. Neben der Gartenmauer am Pfarrhaus wurden auch noch weitere Objekte wie das Trafohäuschen und ein Schild auf dem Netto-Parkplatz, die Glascontainer an der Büster Straße/Wilhelm-Lüdecke-Straße sowie das Trafohäuschen und der Gasbehälter an der Tankstelle am Ortsausgang Richtung Büste beschmiert. Da dort Videokameras sämtliche Vorgänge aufzeichnen, kann es sehr gut sein, dass der oder die Täter bei ihrer Tat aufgenommen worden sind. Deshalb wertet die Polizei zurzeit die Aufnahmen aus.

Sachdienliche Hinweise nehmen die Bismarker RBB unter der Telefonnummer (039089) 98 87 16 oder (0151) 74 30 71 14 und jede weitere Polizeidienststelle entgegen.

Von Niels Troelenberg

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