Zahlreiche Besucher bei der Börse in Schäplitz

Pflanzen gekauft oder getauscht

Pflanzen, Setzlinge und Stauden fanden alle einen neuen Besitzer. Sie kommen zum Beispiel in den kleinen Vorgarten oder bereichern das große Familienidyll. Fotos (2): Bock

mb Schäplitz. Bei schönstem Frühlingswetter, durchkreuzt von einigen Regenschauern, konnte Frau oder Mann auf dem Altmarkhof in Schäplitz am Sonnabend bei der 14. Staudentauschbörse Samen, Setzlinge, Blumenzwiebeln und Pflanzen kaufen oder Stauden tauschen.

Der Schäplitzer Dorferneuerungsverein war und ist seit 14 Jahren immer im April Gastgeber dieser Tauschbörse auf dem Altmarkhof. Sie lockt weit über die Grenzen der Einheitsgemeinde hinaus Publikum an. Wie in den vergangenen Jahren ist die Staudentauschbörse der Auftakt in den Saisonbeginn auf dem Altmarkhof und in den kommenden Monaten werden wieder verschiedene Projekte anlaufen, kündigt Vereinsvorsitzende Hans-Eberhard Genz an.

Die Staudentauschbörse und deren kleines Prinzip ist einfach, denn die Besucher können ihre eigene Stauden oder Blumenzwiebeln mitbringen, erhalten dann einen Gutschein und diesen können sie dann gegen andere Pflanzen eintauschen. Auch aus dem Bauerngarten gleich hinter der Altmarkscheune gab es am Sonnabend wieder die Möglichkeit Pflanzen zu bekommen und davon machten viele Besucher gebrauch. So gibt es auch für die Besucher, die nichts zum Tauschen mitbringen können, die Gelegenheit, etwas für den heimischen Garten mitnehmen zukönnen. So wie schon in den Vorjahren brachten einige Besucher wieder eigene Pflanzen mit. Aber nicht nur die Tauschbörse lockte am Sonnabend nach Schäplitz, auch der selbst gemachte Kuchen aus dem Backofen war die Reise ins kleine Schäplitz zwischen Kläden und Bismark wert.

Aus dem hofeigenen Steinbackofen gab es unter anderem Streuselkuchen, Zuckerkuchen und Bienenstich, der bei den Besuchern reißenden Absatz fand und so manches Paket für den Nachmittagskaffee in die heimischen vier Wände wanderte. Damit das leibliche Wohl am Sonnabend auch nicht zu kurz kam, hatten die Vereinsmitglieder an die 30 Bleche der drei Köstlichkeiten gebacken. Wer es nach dem Süßen lieber deftiger mochte, der konnte noch eine Bratwurst im Brötchen auf die Hand nehmen.

Ab sofort kann der Schäplitzer Altmarkhof mit seiner Heimatstube, der gemütlichen Tenne und dem idyllischen Bauerngarten wieder den ganzen Sommer über jeweils am Sonntag und dann in der Zeit zwischen 14 und 17 Uhr besucht werden.

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