Start liegt nicht in den Händen der Träger

Bürgermeisterin sieht „nicht zufriedenstellende Situation“ für Tourismussaison in Bismark

Ein Hinweisschild zu den Abstandsregeln vor dem Schwimmbecken im Waldbad Dobberkau-Möllenbeck.
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Mit Abstand und begrenzten Besucherzahlen: So wird wohl auch die kommende Freibadsaison stattfinden. Alles hängt von den Vorschriften ab.
  • Lisa Maria Krause
    vonLisa Maria Krause
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Spätestens ab Juni wird der Wunsch nach Sommerurlaub immer größer. Und auch das Wetter lässt mehr Sonnenstunden zu, die nach draußen locken. Annegret Schwarz (CDU), Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Bismark, sieht die Aussichten für die kommende Tourismussaison in der Umgebung allerdings sehr nüchtern.

Bismark/Möllenbeck - Gegenwärtig könne sie keine Voraussagen zu Öffnungen und Freizeitmöglichkeiten machen. „Wir müssen abwarten, was erlaubt ist und wie was umgesetzt werden kann.“ Dabei müssten kurzfristige Entscheidungen getroffen werden. „Für alle Akteure und auch für mich, die planen, ist das keine zufriedenstellende Situation, aber wir leben gegenwärtig in einer Pandemie“, will die Bürgermeisterin unterstrichen wissen. Die Unsicherheiten, was wie entschieden wird und vor allem wann, setzen Urlaubssuchenden und Organisatoren gleichermaßen zu. Auch Schwarz kann zur Freibadsaison keine festen Ansagen machen: „Sofern die Zahlen und die Verordnungen es hergeben und es für den Träger möglich ist, die Anforderungen umzusetzen, dann öffnen wir.“

Dabei betont sie auch, dass das genaue Startdatum für das Waldbad Dobberkau-Möllenbeck und das Freibad am Kolk dadurch nicht direkt vom Bismarker Rathaus abhänge. Sondern eben von den Vorschriften.

Zur gesamten Saison sagt die Bürgermeisterin: „Es wird so ähnlich wie im letzten Jahr.“ Auch im ersten Corona-Jahr war vieles anders als sonst. Typischer Sommerurlaub war nur begrenzt möglich. Dafür suchten mehr Menschen die Erholung in der näheren Umgebung. In den Freibädern werde alles so für die Saison vorbereitet wie jedes Jahr.

Beim Blick in andere Bundesländer fällt auf, dass sie bereits starke Lockerungen planen für den Sommer. Besonders ins Auge fällt die Ostseeküste, wo Länder weitreichende Lockerungen ab Juni angekündigt haben. Das sieht Schwarz kritisch: „Auch bei sinkenden Inzidenzzahlen und steigenden Zahlen von geimpften Personen ist es äußerst wichtig, dass wir nicht leichtsinnig werden.“ Das bereite ihr mal mehr, mal weniger Sorgen.

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