Fassade, Fußboden und Fenster in Schorstedt bekommen Frischekur

Neues Gesicht für das Sportlerheim

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Nach dem „großen Warten“ freuen sich die Schorstedter über 47 650 Euro für die Sanierung.

Schorstedt – Ping-Pong-Bälle spicken den Hallenboden des SV-Schorstedt. Tischtennis steht an diesem Abend auf dem Programm. Jeden Tag, bis auf Freitag, werden die lokalen Örtlichkeiten vom Sportverein genutzt.

Im kommenden Jahr steht den 163 Mitgliedern allerdings unweigerlich eine Pause bevor. Denn das Sportlerheim wird einer Frischekur unterzogen.

„Wir waren sehr überrascht, dass es geklappt hat“, freut sich Vereins-Chefin Melissa Kruse. Die Sanierung sei nur dank einer Zuwendung durch das Land Sachsen-Anhalt möglich. 47 650 Euro gehen an die Schorstedter Sportler um Fenster, Hallenboden und Eingangstür auf Vordermann zu bringen.

Benötigte Arbeiten. Anstrich und Holz haben ihre besten Zeiten längst hinter sich. Die Fenster würden noch aus DDR-Zeiten stammen, der Fußboden der Halle sei zuletzt Ende der 90er Jahre gemacht worden, berichtet der Vorstand im AZ-Gespräch. „Die Fensterbauer möchten am liebsten noch im Januar starten“, so Kruse.

Von der Antragstellung bis zum Bescheid sei einige Zeit verstrichen. Vor rund einem Jahr seien die Unterlagen ans Land übersendet worden. „Dann kam das große Warten.“ Und nun endlich, der Bescheid. Für die Arbeiten habe der Verein das gesamte kommende Jahr Zeit. Der neue Fußboden solle möglichst im Sommer kommen.

Neben den Arbeiten im Innenraum kann sich der Sportverein auch auf ein neues Gesicht freuen. Die Stadt Bismark hat bei Leader Fördermittel für die Sanierung der Fassade beantragt – und es prompt auf Platz drei der Prioritätenliste geschafft. Das Gebäude sei Eigentum der Kommune, erklärt Kruse und sei dankbar, dass diese so mitziehen würde. „Wir brauchen das auch“, merkt die Vereins-Chefin an, habe das äußere Erscheinungsbild des Sportlerheims mittlerweile doch auch schon gute 20 Jahre Wind und Wetter getrotzt. Lindgrün oder gelb können sich die Vereinsvorsitzende für die Außenseite gut vorstellen und hofft, dass die Wahl immerhin nicht auf weiß fällt.

Eines stehe bereits fest: Nach Abschluss der Arbeiten solle selbstverständlich auch Einweihung gefeiert werden. Wie, wann und in welchem Rahmen, gelte es für den Verein noch zu klären. Zeit dafür gebe es immerhin noch genug.

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