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Letztes Schulläuten für Sekretärin

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Von: Lina Wüstenberg

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Sekretärin Birgit Simon wird zu ihrem Abschied von den Kollegen und den Schülern der Bismarker Sekundarschule mit einem Programm und auch Geschenken überrascht.
Sekretärin Birgit Simon wird zu ihrem Abschied von den Kollegen und den Schülern der Bismarker Sekundarschule mit einem Programm und auch Geschenken überrascht. © Lina Wüstenberg

Nach 13 Jahren an der Bismarker Sekundarschule geht Sekretärin Birgit Simon in Rente. Für den Abschied überraschten die Schüler und Lehrer sie mit Blumen und einem kleinen Programm.

Bismark – Birgit Simon geht nach insgesamt 45 Dienstjahren und 13 Jahre als Sekretärin an der Sekundarschule Bismark in Rente. „Ich hatte heute eigentlich frei, da ich noch so viele Überstunden hatte. Aber die Kollegen baten mich, noch einmal herzukommen“, sagt Simon. Zum Abschied erhielt sie von dem Kollegium Blumen. Auch hatten die Schüler für die 64-Jährige noch ein kleines Programm eingeübt.

Überrascht freut sie sich darüber, als sich die Jugendlichen im Foyer versammeln und gemeinsam für die Sekretärin „Seite an Seite“ von Christina Stürmer singen. Anschließend haben die Mädchen und Jungen die Möglichkeit gehabt, sich persönlich bei ihr zu bedanken. „Sie ist eine gute Seele“, sagt Schulleiterin Birgit Smirnow.

Simon war bereits selbst Schülerin an der Schule. Bis zur zehnten Klasse besuchte sie diese. „Als ich hier in Teilzeit angefangen habe, war der damalige Direktor Peter Stegner auch ein ehemaliger Lehrer von mir.“ In den 13 Jahren an der Schule erlebte sie drei verschiedene Direktoren. „Die schönste Zusammenarbeit fand mit Frau Smirnow statt.“ Simon war unter anderem für die Zeugnisse verantwortlich und baute auch ein Archiv für diese auf.

„Sie ist immer der Fels in der Brandung gewesen“, berichtet die stellvertretende Schulleiterin Ulrike Bethge. Sie habe für die Schüler immer ein offenes Ohr. „Sie war in Ferien in der Schule, auch wenn kein anderer ansonsten da war“, erinnert sich Bethge. Die Nachfolgerin von Simon steht auch schon fest.

Steffi Nieclaus übernimmt nun die Aufgaben. Seit einem Monat arbeitet Simon Nieclaus ein. „Sie kann sich aber auch jederzeit bei mir melden, wenn Fragen auftauchen.“ Der Abschied fiel der 64-Jährigen nicht leicht. Jedoch will sie sich nun mit ihrem Mann mehr denn je um ihre zwei Hunde und die Enkel kümmern.

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